WIFO: „Arbeitsplatzsituation entwickelt sich günstig“

Aufholbedarf bei kontaktintensiven Berufen, Boom bei IT-Jobs und Bau

IT-Jobs boomen trotz Krise. Nachholbedarf gibt es in kontaktintensiven Bereichen.
IT-Jobs boomen trotz Krise. Nachholbedarf gibt es in kontaktintensiven Bereichen. © deagreez - stock.adobe.com

Der Österreichische Arbeitsmarkt entwickelt sich günstig — es gibt aber Einschränkungen. Das geht aus dem am Freitag veröffentlichten WIFO Research Brief hervor. Das Wirtschaftsforschungsinstitut (WIFO) kommt darin zum Schluss, dass sich die Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt besser gestaltete, als noch im Frühjahr 2021 erwartet wurde.

Damals wurde angenommen, dass das Vorkrisenniveau in der Beschäftigung erst 2022 erreicht wird. Tatsächlich wurde im Jahresdurchschnitt 2021 das Vorkrisenniveau bereits übertroffen.

Dennoch gibt es weiterhin Aufholbedarf in den Bereichen und Hotellerie, im Verkehr und der Logistik, in Kunst, Unterhaltung und Erholung sowie in den persönlichen Dienstleistungen und den Reisebüros. Auch die Beschäftigung in der Sachgütererzeugung lag 2021 noch etwas unter dem Vorkrisenniveau.

Besonders deutlich über dem Vorkrisenniveau befand sich 2021 die Beschäftigung in den pandemiebedingt stark nachgefragten Bereichen Gesundheitswesen, IKT und freiberufliche Dienstleistungen, aber auch im Bauwesen. Für 2022 erwartet das WIFO, dass sich der Arbeitsmarkt weiter günstig entwickeln wird und 2022 die Arbeitslosenquote wieder unter das Vorkrisenniveau sinken wird. Unsicherheitsfaktor ist aber weiterhin die Entwicklung der Pandemie.

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