WIFO-Studie zu Schutzausrüstung

Bundesländer lassen untersuchen, ob Produktion im Inland besser ist

LH-Stv. Christine Haberlander propagiert den Mund-Nasen-Schutz.
LH-Stv. Christine Haberlander propagiert den Mund-Nasen-Schutz. © Land OÖ/Wakolbinger

Während Oberösterreich im ersten Halbjahr den Vorsitz in der Landeshauptleutekonferenz und die Corona-Krise ihren Höhepunkt erreicht hatte — samt Engpass bei dringend benötigter Schutzausrüstung —, verständigten sich die Bundesländer darauf, eine Studie erstellen zu lassen, um Sinnhaftigkeit und Möglichkeit einer Produktion im Inland zu evaluieren.

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Unter dem Titel „Stärkung der Unabhängigkeit des Wirtschaftsstandortes Österreich bei kritischen Produkten“ soll das Institut für Wirtschaftsforschung (WIFO) nun untersuchen, ob sich durch eine regionale Produktionsansiedelung Engpässe bei einem sprunghaften Anstieg der Nachfrage bei Schutzausrüstung — wie zuletzt bei der COVID-19-Pandemie erlebt — verhindern lassen.

Zudem könnte dadurch auch verhindert werden, dass man auf hochpreisige Produkte zugreifen muss.

Genau das hatte ja die SPÖ in Oberösterreich immer wieder heftig kritisiert und sich auch nicht davon abbringen lassen, obwohl die WKStA eine eingebrachte Sachverhaltsdarstellung wegen fehlenden Anfangsverdachts zurückgelegt hatte.

Darauf und auch auf die von den Ländern beauftragte WIFO-Studie verweist Oberösterreichs Gesundheitsreferentin Landeshauptmann-Stv. Christine Haberlander in einer Anfragebeantwortung an die Landes-SPÖ, die dem VOLKSBLATT vorliegt.

Darin ersucht Haberlander angesichts der Vorwürfe „um das erforderliche Bewusstsein, dass wir uns nach wie vor in einer weltweiten Gesundheitskrise befinden“. Und so seien nicht nur die Mitarbeiter im Landes-Krisenstab, sondern auch die mit der Beschaffung für das Land OÖ beauftragten Personen mit extrem schwierigen und belastenden Situationen konfrontiert.

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