Willi Resetarits & Stubnblues: Elapetsch

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Zwei Jahre lang hat der Stubnblues an seinem neuen Album gearbeitet. „Elapetsch“ heißt die inzwischen neunte LP der Dialektkombo rund um Willi Resetarits. Musikalisch angesiedelt irgendwo zwischen Jazz, Folk, Soul und Kunstlied, haftet vielen der zehn Songs eine ordentliche Portion Schwermut an. „Das Grundthema ist eigentlich, dass das nahende Ende ständig präsent ist“, erklärt Resetarits.

Der Titelsong „Elapetsch, Tod“ kommt recht groovig und neckisch daher. Immerhin geht es darum, dem Sensenmann immer und immer wieder ein Schnippchen zu schlagen. Wie schon auf früheren Alben macht sich der Stubnblues einmal mehr an die Vertonung von Gedichten H.C. Artmanns — darunter „Bleib schdee mei engal“, „A bak one bam“ oder das Eröffnungsstück „Med an briaf fon mia zu dia“ aus dem berühmten Band „Med ana schwoazzn dintn“.

Was fasziniert Resetarits an diesem Poeten? „Ich verehre ihn wie einen Heiligen. Es stimmt mir alles, was er schreibt. Er reiht die Vokale und Konsonanten in einer perfekten Mischung aneinander. Das ist Musik.“ Anders als auf anderen Veröffentlichungen des Stubnblues haben Resetarits und Mitstreiter dieses Mal allerdings auf ins Wienerische übersetzte Coverversionen englischer Songs verzichtet. „Ich wollte diese Platte so machen, als wäre es meine letzte.“

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