Wimhölzel-Wohnanlage wird in zehn Jahren erneuert

GWG-Aufsichtsrat beschloss, dem Sachverständigen-Gutachten zu folgen

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LINZ – Die Entscheidung über die Linzer Wohnanlage Wimhölzel-Hinterland ist am Mittwoch gefallen. „Der GWG-Aufsichtsrat hat sich mit großer Mehrheit entschlossen, den Empfehlungen des Sachverständigen-Gutachtens zu folgen. Dieser Plan sieht innerhalb von zehn Jahren eine Erneuerung der Wohnanlage vor, so dass der Bezug der letzten Wohnungen 2027 erfolgen kann“, heißt es seitens der Wohnbaugenossenschaft.

Entsprechend der Resolution des Gemeinderates vom April 2017 wurde mit diesem Beschluss die GWG beauftragt, gemeinsam mit den Bewohnervertretern einen Sozialplan zu entwickeln sowie sie in die Planungen miteinzubinden. Ziel der GWG sei es, das soziale Gefüge innerhalb der bestehenden Wohnanlage weitestgehend zu erhalten und den Zusammenhalt unter den Bewohnern weiter zu stärken.

Bewohner werden in Planung eingebunden

„Gemeinsam mit den Vertretern der Stadt sollen nun Planungsschritte eingeleitet werden, um ein qualitativ hochstehendes, aber leistbares Wohnen zu ermöglichen“, betont GWG-Aufsichtsratsvorsitzender Hermann Kepplinger.

Für Vbgm. Bernhard Baier ist es eine „vergebene Chance, trotz Entscheidung bleiben viele Fragen zum Megaprojekt offen“. Er fordert die zuständige Sozialrätin Karin Hörzing auf, einen Sozialplan für die Mieter auf die Beine zu stellen.