„Wir halten den Ball flach“

ÖFB-Präsident Leo Windtner und die Lehren aus der EM 2016

ÖFB-Boss Leo Windtner will den Ball flach halten.
ÖFB-Boss Leo Windtner will den Ball flach halten. © APA/EXPA-Angerer

Der Ärger über das unnötige und blamable 0:1 am Dienstag gegen Lettland ist bei ÖFB-Präsident Leo Windtner schon wieder ziemlich verflogen, es überwiegt letztlich die große Freude über die geschaffte Qualifikation für die Fußball-Europameisterschaft und Leistungen anderer Auswahlen.

„In den letzten acht Tagen hatten wir acht Spiele und feierten dabei sieben Siege“, verwies Windtner auch auf die Frauen (1 Spiel/1 Sieg), die U21 (2/2) sowie die U19 (3/3). Franco Foda machte er ob des 0:1 keine Vorwürfe: „Es war berechtigt, dass der Teamchef den zweiten Anzug probiert hat. Schade, dass die Spieler die Chance nicht genutzt haben“, so der Oberösterreicher im Gespräch mit dem VOLKSBLATT.

Der ÖFB-Boss ist jedoch überzeugt: „Im Frühjahr hat jeder die EURO vor Augen und dieses 0:1 schon wieder vergessen.“ Und vielleicht sei die Pleite ja sogar eine zur rechten Zeit gewesen: „2016 war die Erwartungshaltung für die Endrunde extrem.“ Danach folgte das Out in der Vorrunde, daraus habe man viel gelernt: „Wir halten den Ball flach“, betonte Windtner.

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