LASK will Negativserie gegen Rapid beenden

Fußball-Bundesliga: LASK setzt am Mittwoch gegen Rapid auch auf Rotation

James Holland (l.) war bislang der einzige LASK-Torschütze in zwei Saisonduellen gegen den SK Rapid.
James Holland (l.) war bislang der einzige LASK-Torschütze in zwei Saisonduellen gegen den SK Rapid. © APA/EXPA/Eisenbauer

Fünf Niederlagen in Serie musste der LASK zuletzt in der Fußball-Bundesliga gegen Rapid einstecken. Am Mittwoch (20.30, live Sky) haben die Athletiker die Möglichkeit, mit einem Sieg die Hütteldorfer von Platz zwei zu stoßen.

„Wir haben uns einen Plan überlegt, den wollen wir durchziehen. Dann werden wir diese Serie beenden“, gab sich Dauerbrenner Reinhold Ranftl zuversichtlich.

Die vergangenen Duelle liefen stets nach ähnlichem Schema ab: Rapid spiegelte den LASK in der Grundformation, verteidigte kompakt und agierte mit langen Bällen Richtung Ercan Kara. „Darauf müssen wir uns wieder einstellen“, weiß LASK-Trainer Dominik Thalhammer. Im Ballbesitz müsse es zudem immer Überlegungen geben, wie man die Spiegelung besser lösen könne.

Der Fokus lag bei den Linzern zuletzt gegen den WAC und auch in Salzburg aber vor allem auf dem Spiel gegen den Ball. „In der aktuellen Phase, in der wir uns befinden, wo wir etwas weniger Tore schießen, müssen wir uns extrem auf unsere defensiven Prinzipien konzentrieren“, erklärte Thalhammer.

Der eine oder andere Wechsel in der Startelf ist ein ein Thema, wenngleich die Möglichkeiten derzeit sehr begrenzt sind. Den gesperrten Rene Renner dürfte Marvin Potzmann ersetzen, im Mittelfeldzentrum ist Mads Emil Madsen eine Alternative.

Diese sind in der Offensive rar gesät, dennoch könnte Johannes Eggestein, zuletzt auf Formsuche, eine Pause bekommen. „Wenn man jetzt im physischen Bereich falsche Entscheidungen trifft, addieren sich diese“, meinte der LASK-Trainer, auch im Hinblick auf das Cup-Finale am 1. Mai.

Von Christoph Gaigg

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