26 Mio. für OÖ-Wasserinfrastruktur

250 geförderte oö. Projekte lösen Investitionen von 94 Millionen Euro aus

Angesichts der notwendigen Anpassungen an den Klimawandel seien Investitionen in Trinkwasserprojekte von hoher Priorität.

Das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Regionen und Wasserwirtschaft (BML) fördert 2024 1236 Wasser-Projekte mit rund 143 Millionen Euro. 25,6 Mio. entfallen auf 250 Projekte in Oberösterreich. Damit werden laut BML 94 Mio. Euro an Investitionen ausgelöst.

Mit der Förderungszusage werden Mittel für 173 Projekte für die kommunale Trinkwasserversorgung und Abwasserentsorgung mit einem Volumen von 10,6 Mio. Euro freigegeben.

Dadurch werden Gesamtinvestitionen in der Höhe von 58,4 Mio. Euro ausgelöst, so das Ministerium am Montag in einer Aussendung.

Regionale Vergabe

„Insbesondere Projekte der Trinkwasserversorgung sind angesichts der notwendigen Anpassungen an den Klimawandel von hoher Priorität. Ein großer Teil der Aufträge wird erfahrungsgemäß regional vergeben und sichert Arbeitsplätze in unmittelbarer Nähe der umgesetzten Projekte“, so Minister Norbert Totschnig.

Er verweist beispielhaft auf ein Projekt in Braunau zur Sanierung und Erweiterung der Trinkwasserversorgung durch die Errichtung von rund drei Kilometer Leitungen. Die Maßnahmen kosten etwa 2,0 Mio. Euro, das BML fördert mit rund 296.000 Euro.

In die Ökologisierung von Gewässern werden 2,7 Mio. Euro in OÖ investiert und neun Projekte gefördert. 30,8 Mio. Euro werden für 68 Hochwasserschutzprojekte bereitgestellt. Totschnig: „Jeder Euro, den wir in den Hochwasserschutz investieren, ist eine Investition in mehr Sicherheit.“

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