Berglandmilch investiert auch heuer wieder kräftig

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Die Berglandmilch mit Firmensitz in Wels treibt auch dieses Jahr etliche Investitionsprojekte voran. So wird beim größten Werk in Aschbach im niederösterreichischen Mostviertel derzeit kräftig gebaut, wie Geschäftsführer Josef Braunshofer zum VOLKSBLATT sagt.

Dort entstehen ein neuer Shop für die Molkereiprodukte, ein Veranstaltungssaal sowie Büroräumlichkeiten für rund 30 Mitarbeiter. Das Gesamtinvestment beträgt rund fünf Millionen Euro; seit einem halben Jahr wird gebaut und die Fertigstellung soll in einem halben Jahr sein.

Darüber hinaus verdoppelt bis März das rund 1.600 Mitarbeiter zählende Unternehmen seine Mozzarella-Produktionslinie in Feldkirchen (Bezirk Braunau) und auch bei der Käseproduktion in Geinberg (Bezirk Ried) werden Investitionsvorhaben vorangetrieben. „In Summe investieren wir – wie de facto jedes Geschäftsjahr – rund 50 Millionen Euro“, so Braunshofer.

Einen Schwerpunkt setze die Berglandmilch im Bereich Käse, den Braunshofer als „wachsendes und sehr interessantes Segment“ sieht. Hier seien vor allem sogenannte „Convenience-Produkte“ kundenseitig stark nachgefragt „und dieser Nachfrage kommen wir nach“.

Umsatz konstant bei rund 1,2 Milliarden Euro

Das Geschäftsjahr 2023 sei zufriedenstellend verlaufen. Der Umsatz belief sich laut vorläufigen Zahlen auf gut 1,2 Milliarden Euro und lag somit auf dem Niveau des Jahres 2022. Insgesamt lieferten die heimischen Bauern rund 1,3 Milliarden Liter Milch an. Den Gewinn bezifferte Braunshofer mit rund fünf Millionen Euro und somit „annähernd auf dem Niveau von 2022“.

Die Berglandmilch ist das größte Milchverarbeitungsunternehmen Österreichs und einer der größten Lebensmittelproduzenten des Landes und hat rund 1.000 Artikel im Portfolio. Bekannte Marken sind Schärdinger, Stainzer und Tirol Milch. Das Unternehmen ist eine eingetragene Genossenschaft mit rund 8.600 Genossenschaftern.

Von Oliver Koch

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