Bitcoin knackte erstmals seit April 2022 42.000-Dollar-Marke

Noch weit vom Bitcoin-Rekordhoch von 69.000 Dollar entfernt © APA/AFP/STEFANI REYNOLDS

Der Bitcoin hat am Montagnachmittag mehr als 42.000 US-Dollar gekostet und damit den höchsten Stand seit April 2022 erreicht. Auf der Handelsplattform Bitstamp kostete er bis zu 42.162 US-Dollar (knapp 38.770 Euro) und damit rund viereinhalb Prozent mehr als am Tag zuvor.

Mit dem jüngsten Kurssprung bringt es der Bitcoin auf einen Marktwert von rund 820 Milliarden Dollar. Sein Anteil am Gesamtmarkt aller Digitalwährungen macht damit wieder etwas mehr als 50 Prozent aus. Anfang des Jahres war dieser Marktanteil auf 40 Prozent gefallen.

Noch vor rund einem Jahr war der Bitcoin-Kurs bis auf fast 15.000 Dollar gefallen. Damals hatten unter anderem Turbulenzen am Kryptomarkt im Zusammenhang mit der Kryptobörse FTX einen Kurssturz ausgelöst. Das Image-Problem des Bitcoin ist mittlerweile aber in den Augen vieler Investoren offenbar behoben. Von ihrem Rekordhoch von rund 69.000 US-Dollar im November 2021 ist die weltweit größte und bekannteste Kryptowährung aber noch weit entfernt.

Digitalwährungen wie Bitcoin oder Ether profitieren schon seit einer Weile von der Aussicht auf die Zulassung eines ETF-Fonds in den USA, mit dem direkt in den Bitcoin investiert werden kann (Spot-ETF). Experten halten die Zulassung durch die US-Börsenaufsicht Anfang des neuen Jahres für denkbar. Sicher ist das allerdings nicht.

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