Fachhochschule Oberösterreich bekommt nun eine Doppelspitze

Von links: LH Thomas Stelzer, die designierte FH Doppelspitze Michael Rabl und Isolde Perndl sowie Forschungs- und Wirtschaftslandesrat Markus Achleitner.
Von links: LH Thomas Stelzer, die designierte FH Doppelspitze Michael Rabl und Isolde Perndl sowie Forschungs- und Wirtschaftslandesrat Markus Achleitner. © Land OÖ/Haag

Wenn der bisherige langjährige Geschäftsführer und Präsident der Fachhochschule Oberösterreich (FH OÖ), Gerald Reisinger, mit 31. August 2024 in Pension geht, wird ihm in seinen Funktionen eine personelle Doppelspitze nachfolgen.

Wie LH Thomas Stelzer und Landesrat Markus Achleitner jetzt bekannt gaben, werden künftig Michael Rabl und Isolde Perndl die FH OÖ leiten. Stelzer und Achleitner begründen diese personelle Neustrukturierung mit „dem rasanten Wachstum der FH und den aktuellen Herausforderungen im Bildungs- und Forschungsbereich“.

Rabl, derzeit Dekan der Fakultät für Technik und Angewandte Naturwissenschaften am FH-Campus Wels, wird Wissenschaftlicher Geschäftsführer und zugleich Präsident der FH OÖ und damit deren Gesamtverantwortlicher. Perndl wiederum übernimmt die kaufmännische Geschäftsführung. Die ausgewiesene Finanzexpertin war zuletzt als kaufmännische Geschäftsführerin der OÖ Landeskultur GmbH tätig. Sie verfüge über langjährige Erfahrung in leitenden Positionen sowohl in öffentlichen als auch privaten internationalen Industrieunternehmen.

Der neue wissenschaftliche Geschäftsführer Rabl wird für Strategie, Lehrformate, Forschung, den Kontakt zum Wissenschaftsministerium und die Außenvertretung verantwortlich sein. Perndl wiederum wird die Bereiche Verwaltung, Finanzen, IT, und Marketing verantworten. Für beide Funktionen hatte es insgesamt rund 40 Bewerbungen gegeben.

„Die FH OÖ hat sich erfreulicherweise als die forschungsstärkste Fachhochschule im deutschsprachigen Raum etabliert. Dieser Erfolgsweg soll mit der neuen Doppelspitze weiter fortgeführt werden“, betonen Landeshauptmann Stelzer und Landesrat Achleitner. Und: Durch das zeitgerechte Auswahlverfahren werde „eine geordnete Übergabe der Geschäftsführung insbesondere im Hinblick auf die künftige Gestaltung und strategische Weiterentwicklung der Fachhochschulen sichergestellt“.

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