Industrie hat 12 Punkte zu Kampf gegen Klimawandel

Die Umsetzung der Klimaziele drängt. Auch die Wirtschaftskammer (WKÖ) hat sich den Kampf gegen den Klimawandel auf die Fahnen geheftet. Schließlich ist die Wirtschaft einer der vielen Schlüssel zum Erfolg. Die WKÖ-Bundessparte Industrie hat nun die Resolution „Die österreichische Industrie am Weg zur Klimaneutralität“ beschlossen und darin zwölf Forderungen an die Bundesregierung formuliert. Besonders wichtig: Energie-Versorgungssicherheit zu wettbewerbsfähigen Preisen.

Die Politik habe national wie auf europäischer Ebene – mit dem Fit-for-55-Paket der EU und dem österreichischen Regierungsprogramm – ambitionierte Vorgaben vorgelegt, so Obmann Sigi Menz am Donnerstag nach der Spartenkonferenz der Bundessparte Industrie, die die Resolution beschloss. „Auf dem Weg zur Klimaneutralität gibt es derzeit aber noch viele offene Fragen. Unsere Betriebe brauchen Antworten darauf und wettbewerbsfähige Rahmenbedingungen. Deswegen haben wir nun in einer Resolution unsere Forderungen an die Politik festgehalten“, so Menz in einer Aussendung. „Die negativen Auswirkungen des Klimawandels auf globaler Ebene bekämpfen und gleichzeitig selbst erfolgreich Klimaschutz im eigenen Unternehmen umsetzen – hinter diesem Ziel stehen die heimischen Industriebetriebe.“

Die Industrie in der Wirtschaftskammer fordert in ihren zwölf Punkten zu allererst die Gewährleistung der Versorgungssicherheit und wettbewerbsfähige Energiepreise. Weiters gehöre der Zugang zu klimafreundlichen Energieträgern rasch geschaffen und der Wasserstoffhochlauf vorangetrieben. Zudem müsse die Versorgung mit den für den Green Deal erforderlichen Rohstoffen gesichert und der Förderrahmen für Klimaneutralität ausgebaut werden. Unter anderen Punkten spricht sich die Industriesparte auch für eine praxisnahe Verbesserung der Energieeffizienz und die Einrichtung eines Steuergremiums für die Transformation in der Industrie aus.

„Wirksamer Klimaschutz kann nur gemeinsam mit der Industrie gelingen“, betonte Menz. „Unsere Forderungen sind kein Selbstzweck. Nur wenn die österreichischen Industriebetriebe während dieser umfassenden Transformation erfolgreich wirtschaften und international wettbewerbsfähig bleiben, können sie weiterhin Arbeitsplätze und Wohlstand sichern.“ Daher sei es unabdingbar, dass Hürden abgebaut und die notwendigen Voraussetzungen geschaffen werden. Dazu gehörten auch rasche Genehmigungsverfahren, bekräftigte er eine Forderung der Wirtschaftskammer.

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