Letzte Versuche aus Tirol für neue Silvester-Sperrstunde

Branchenvertreter: Kanzler Nehammer solle mit Mückstein reden

Leere Straßen schon um 22 Uhr: das will man in Tirol auf den letzten Drücker noch verhindern.
Leere Straßen schon um 22 Uhr: das will man in Tirol auf den letzten Drücker noch verhindern. © ma510na - stock.adobe.com

In Tirol hat man sich mit der früheren Sperrstunde vor allem auch zu Silvester anscheinend noch nicht abgefunden. Gefordert wird von den dortigen Tourismusvertretern auch der Einsatz von Bundeskanzler Karl Nehammer für ihr Anliegen. „Ich appelliere an den Bundeskanzler, mit dem grünen Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein das Gespräch zu suchen, damit er von dieser Regelung wieder absieht“, wird der Tourismusobmann in der Tiroler Wirtschaftskammer und ÖVP-LAbg. Mario Gerber in der APA zitiert. Konkret formulierte er den Wunsch, man solle die Sperrstunde im Sinne einer Ausnahmeregelung auf 23.00 Uhr anheben und zu Silvester auf 1.00 Uhr festlegen. Auch der Tiroler Wirtschaftskammerpräsident Christoph Walser äußerte sich in diese Richtung: „Gerade in einem Hotel sind die Menschen ja bereits dreifach geimpft, genesen oder reisen mit einem PCR-Test an. Sie dürfen sich den ganzen Tag lang im Hotel aufhalten, die Sauna und den Wellnessbereich benützen, dort Mittagessen – und dann um 22.00 Uhr müssen sie ins Zimmer gehen. Das macht keinen Sinn mehr“, erklärte er.

Gerber sagte, Mückstein setze mit der jetzigen Regelung Existenzen aufs Spiel, Er sprach von von einer dramatischen Situation für die Hotels und Gastronomen.

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