Start-up talents & company: Mit guten Daten zu Lehrlingen

Linzer Firma spezialisiert sich auf Datenanalyse für schnellere Suche nach Lehrlingen

Eine Lehre ist oft der Beginn einer großen Karriere.
Eine Lehre ist oft der Beginn einer großen Karriere. © auremar - stock.adobe.com

„Wir haben durchaus gut zu tun und können uns nicht beklagen. Anfangs haben wir ein wenig den Erklärungsaufwand unterschätzt, weil den Personalverantwortlichen nicht vollständig klar war, was wir eigentlich tun“, sagt Mario Derntl gegenüber dem VOLKSBLATT.

Derntl und seine beiden Mitstreiter Fabian Dopler und Christoph Shawa haben im August des Vorjahres das Unternehmen talents & company gegründet. Ziel des Start-ups ist es, Betriebe bei der Suche nach Lehrlingen und bei der Ausbildung von Lehrlingen zu unterstützen – und zwar mit Hilfe umfassender Datenanalyse und Datenunterstützung.

Mit an Bord als Co-Financier ist übrigens AUCH Runtastic-Gründer Florian Gschwandtner. Das sei zwar teilweise „keine Rocket-Science“, aber dennoch in dieser Form in Österreich noch nicht da gewesen. „Hier haben viele Unternehmen, auch größere, noch großes Potenzial“, ist sich Derntl sicher.

Derzeit überwiegend Kunden aus OÖ

Als projektbezogene Kunden konnte talents & company in den vergangenen Monaten unter anderem den ÖAMTC Oberösterreich, die Salzburg AG, Doka, starlim sterner und Fill gewinnen. „Unsere Kunden sitzen zwar aktuell hauptsächlich in Oberösterreich und Salzburg, wir sind aber prinzipiell in ganz Österreich tätig“, so Derntl.

Das Jungunternehmen ist mittlerweile selber auf der Suche nach Mitarbeitern, etwa im Consultingbereich. Leicht sei es zwar nicht, wie Derntl zugibt, „aber auch hier werden wir sicher erfolgreich sein“.

Der Lehrlingsmarkt sei laut dem Experten heiß umkämpft – und das werde sich auch aufgrund des demografischen Wandels noch zuspitzen. Derntl ist sich dann sicher, „dass letztlich die Firmen bei der Lehrlings- und Mitarbeitersuche erfolgreich sein werden, die genau wissen, wen sie suchen, wo sie suchen müssen und bei denen die Mitarbeiterzufriedenheit einen hohen Stellenwert hat“.

Von Oliver Koch

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