Neue Tourismusstrategie: Zehn Millionen Nächtigungen als Ziel

Gäste sollen länger in Oberösterreich bleiben

Präsentierten die neue Tourismusstrategie: Andreas Winkelhofer, Friedrich Dallamaßl, Direktor-Stv. WKOÖ, LR Markus Achleitner und Robert Seeber, WKO-Bundesspartenobmann Tourismus und Freizeitwirtschaft.
Präsentierten die neue Tourismusstrategie: Andreas Winkelhofer, Friedrich Dallamaßl, Direktor-Stv. WKOÖ, LR Markus Achleitner und Robert Seeber, WKO-Bundesspartenobmann Tourismus und Freizeitwirtschaft. © OÖ Tourismus/vog.photo

Oberösterreich hat sich eine neue Tourismusstrategie gegeben und bei deren Präsentation auch ein ambitioniertes Ziel ausgegeben: Mittelfristig will man die Marke von zehn Millionen Nächtigungen erreichen.

Zum Vergleich: Im Tourismusjahr 2021/22 – gerechnet wird von November bis Oktober – waren es etwas mehr als 7,5 Millionen, heuer rechnet man mit rund acht Millionen.

„Wir wissen nicht, wie die Welt in sieben Jahren aussehen wird. Aber wir können die Rahmenbedingungen für die Tourismus- und Freizeitwirtschaft aktiv gestalten. Eine verstärkte Ausrichtung des Urlaubs- und Freizeitangebotes auf Ganzjährigkeit soll mehr Wertschöpfung, Resilienz und Nachhaltigkeit bewirken“, umreißt Wirtsschafts- und Tourismuslandesrat Markus Achleitner die Pläne bis zum Jahr 2030.

Grundbedürfnis Reisen

„Reisen bleibt ein Grundbedürfnis“, betont OÖ Tourismus-Geschäftsführer Andreas Winkelhofer, der auch ein weiteres Ziel erklärt: „Wir wollen eine längere Aufenthaltsdauer der Gäste“. Insgesamt soll Oberösterreich international bekannter gemacht werden.

Mit welchen Themen man punkten will, wurde bei der Präsentation, an der 300 Gäste teilnahmen, auch definiert: Mit inspirierender Kultur, bewegender Natur, Kulinarik sowie Vitalisierung für Körper und Geist.

„Die Landes-Tourismusstrategie 2030 gibt uns den Auftrag, auf unseren Stärken aufzubauen. Wo es notwendig ist, wollen wir neue Wege gehen. Das Zielbild ist eine klare Ansage, wie wir uns Oberösterreich als Freizeit- und Erholungsraum vorstellen: Wert statt Menge, echte, qualitätsvolle und gleichzeitig nachhaltige Urlaubserlebnisse im Einklang mit der Natur und den Menschen im Land. Dabei geht es um Innovationen bei Produkten, Dienstleistungen und der Art, wie wir sie gemeinsam entwickeln und kommunizieren“, präzisiert Winkelhofer.

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