OÖ Verkehrsverbund will bei Klimaticket federführend mitwirken

Soll Anteile an der Vertriebsgesellschaft vom Bund übernehmen

Mehr Begeisterung für den öffentlichen Verkehr: Der OÖVV will beim Klimaticket Verantwortung übernehmen.
Mehr Begeisterung für den öffentlichen Verkehr: Der OÖVV will beim Klimaticket Verantwortung übernehmen. © ÖBB/Eisenberger

Zwar fehlt noch die Zustimmung der Wettbewerbshüter, doch aller Voraussicht nach wird der OÖ Verkehrsverbund (OÖVV) gemeinsam mit den Kollegen aus Tirol Anteile an der Vertriebsplattform für das Klimaticket — der One Mobility GmbH — übernehmen.

Das Vorhaben wird auch auf allen Seiten bestätigt, allerdings hält man sich aufgrund des laufenden Verfahrens mit Details zurück.

Die Aufgaben der Vertriebsplattform sind per Gesetz ohnehin schon normiert. Es geht um die Entwicklung eines unternehmensübergreifenden Kundenkontos, des kanalübergreifenden Vertriebs sowie den Kundenservice und die Rechnungslegung und Abwicklung von Zahlungen.

Grundsätzlich ist das zuständige Klimaschutzministerium befugt, bis zu 74 Prozent der Geschäftsanteile an der One Mobility abzutreten.

„Wir rechnen damit, dass das Verfahren bei der Bundeswettbewerbsbehörde in den kommenden Wochen abgeschlossen wird“, ist man im Ministerium auf VOLKSBLATT-Anfrage zuversichtlich, dass das Projekt zügig abgewickelt werden kann.

Von Christoph Steiner

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