So wenige Langzeitarbeitslose wie zuletzt vor acht Jahren

Den Rückgang begründet Kocher mit dem Programm „Sprungbrett“ © APA/GEORG HOCHMUTH

Die Langzeitarbeitslosigkeit ist nach einem pandemiebedingten Rekordhoch zuletzt stark zurückgegangen. Auf dem Höhepunkt im April des Vorjahres gab es 148.436 Langzeitarbeitslose. Ende Juli 2022 waren es mit 84.208 Personen um 64.228 weniger. Damit ist die Langzeitarbeitslosigkeit auf dem niedrigsten Stand seit acht Jahren. Das geht aus einer aktuellen Aussendung des Arbeitsministeriums hervor.

Der Rückgang bei den Langzeitarbeitslosenzahlen sei auf das Programm „Sprungbrett“ zurückzuführen, so Arbeitsminister Martin Kocher (ÖVP) laut Aussendung. Über dieses Programm werden Arbeitsplätze für Langzeitarbeitslose gefördert. Unterstützung gibt es dabei in Form von Kombilohnbeihilfen sowie der Integration in gemeinnützige Beschäftigungsprojekte und sozialökonomische Betriebe.

Etwa 35 Prozent der geförderten Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren über 50 Jahre alt und 30 Prozent wiesen gesundheitliche Einschränkungen auf. 42 Prozent dieser Personen waren zuvor zwei Jahre lang arbeitslos. Bis Ende Juli 2022 wurden insgesamt 267,4 Mio. Euro im Rahmen dieses Programmes ausgeschüttet.

„Die Langzeitarbeitslosigkeit ist erfahrungsgemäß jener Teil der Arbeitslosigkeit, der sich besonders verfestigt und der daher besonders schwer zu bekämpfen ist. Es ist daher umso erfreulicher, dass es mit dem Programm Sprungbrett gelungen ist, die Langzeitarbeitslosigkeit seit ihrem Höchststand im April 2021 um über 64.000 Personen zu reduzieren“, so Kocher.

Video
Ich möchte eingebundene Social Media Inhalte sehen. Hierbei werden personenbezogene Daten (IP-Adresse o.ä.) übertragen. Diese Einstellung kann jederzeit mit Wirkung für die Zukunft in der Datenschutzerklärung oder unter dem Menüpunkt Cookies geändert werden.

Das könnte Sie auch interessieren

Wie ist Ihre Meinung?

Um Ihre Meinung zu posten, müssen Sie bei Facebook registriert und angemeldet sein.

Social Media Inhalt
Ich möchte eingebundene Social Media Inhalte sehen. Hierbei werden personenbezogene Daten (IP-Adresse o.ä.) übertragen. Diese Einstellung kann jederzeit mit Wirkung für die Zukunft in der Datenschutzerklärung oder unter dem Menüpunkt Cookies geändert werden.