Standortbudget soll OÖ an Spitze der Industrieregionen führen

437,5 Mio. Euro für OÖ – Schwerpunkt auf Innovation und Nachhaltigkeit

Achleitner: „Kein anderer Bereich ist so entscheidend für die Zukunftsfähigkeit des Standortes Oberösterreich wie Innovation“.
Achleitner: „Kein anderer Bereich ist so entscheidend für die Zukunftsfähigkeit des Standortes Oberösterreich wie Innovation“. © Land OÖ/Haag

Das oö. Standortbudget steigt 2024 um 2,8 Prozent auf 437,5 Millionen Euro. „Wir investieren in gezielte Schwerpunkte und Stärkefelder, um Oberösterreich an die Spitze der Industrieregionen in Europa zu führen, den Standort noch besser sichtbar zu machen und Unternehmen sowie Forschung und Entwicklung weiter voran zu bringen“, sagte Wirtschafts-Landesrat Markus Achleitner gestern bei der Präsentation des Budgets, das von 5. bis 7. Dezember dem Landtag vorgelegt wird.

Forschung im Fokus

Mit einer Dotierung von 120,5 Mio. Euro zählt der Bereich „Digitalisierung, Wirtschaftsförderung, Tourismus und Arbeit“ zu den größten Posten im Standort-Budget. 102,8 Millionen Euro – und damit fast jeder vierte Euro – fließen in Forschung & Wissenschaft. Schwerpunkte sind die Bereiche Nachhaltige Industrie und Produktion, Kreislaufwirtschaft, Medizintechnik, Künstliche Intelligenz und Transformation von Energie & Mobilität. Achleitner: „Kein anderer Bereich ist so entscheidend für die Zukunftsfähigkeit des Standortes Oberösterreich wie Innovation“. Besonderen Wert legt Achleitner auch auf die Umsetzung der Energiewende: So werden die Mittel dafür von 15,2 auf 35,7 Millionen Euro mehr als verdoppelt. Auch das Budget für Raumordnung wird auf sieben Mio. Euro fast verdoppelt – „weil wir Boden-Ressourcen schonen und Leerstände nützen“, so Achleitner. „Wir wollen durch gezielte Anreize das Leben wieder zurück in die Zentren bringen“.

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