Treffen der Regionen: Smart und digital in die Zukunft

Oberösterreich war virtueller Gastgeber der Konferenz der Regierungschefs – Ziel nachhaltige Strategien

LH Stelzer mit den Regierungsvertretern (v.l.n.r. oben): Shandong: Vizegouverneur JI Binchang, Westkap: Premier Alan Winde, Bayern: Staatsministerin für Europäische und Internationale Angelegenheiten Melanie Huml; unten: Québec: Stv. Premier Geneviève Guilbault, Gerorgia: Commissioner of Economic Development Pat Wilson, São Paulo: Executive Secretary of International Affairs Affonso Massott
LH Stelzer mit den Regierungsvertretern (v.l.n.r. oben): Shandong: Vizegouverneur JI Binchang, Westkap: Premier Alan Winde, Bayern: Staatsministerin für Europäische und Internationale Angelegenheiten Melanie Huml; unten: Québec: Stv. Premier Geneviève Guilbault, Gerorgia: Commissioner of Economic Development Pat Wilson, São Paulo: Executive Secretary of International Affairs Affonso Massott © Land OÖ/Mayrhofer

Als (virtueller) Gastgeber der 10. Konferenz der Regierungschefs hat Oberösterreich einmal mehr seinen Anspruch unterstrichen, zu den führenden Regionen weltweit zu gehören.

Teilnehmer der Konferenz waren neben Oberösterreich Vertreter aus Bayern, dem US-Bundesstaat Georgia, dem brasilianischen Bundesstaat São Paulo, der kanadischen Provinz Quebec, der chinesischen Provinz Shandong sowie dem Westkap in Südafrika. Im Zentrum der Gespräche der sogenannten Power Regionen stand das Thema „Smart Regions“.

Oö. Expertenbeiträge

Im Zuge des Konferenzthemas wurde unter Führung von Johann Lefanda, dem Leiter der OÖ Zukunftsakademie, eine multilaterale Best-Practice-Sammlung erstellt, die nun offiziell vorgestellt wurde.

Gesundheit digital

Dazu wurde in Workshops auch mit Beiträgen aus Oberösterreich eine Roadmap für die globale Vernetzung der digitalen Gesundheitsforscher erarbeitet. Die oberösterreichische Expertise kam in den Bereichen „Data and Practitioners“ von Andreas Gruber, Vorstand des Kepler Universitätsklinikums für Neurochirurgie, und im Bereich „AI for Medical Applications“ von Nora Mack, Managerin des Medizintechnik-Clusters der landeseigenen Wirtschaftsagentur Business Upper Austria.

„Dies unterstreicht einmal mehr die nationale Vorreiterrolle des oberösterreichischen Medizintechnik-Clusters, die auch über Oberösterreichs Grenzen hinaus breite Anerkennung findet“, so Gastgeber Landeshauptmann Thomas Stelzer.

Als Vorsitzender des gemeinsamen Wissenschafts-Netzwerkes RLS-Sciences stellte Sebastian Goers vom Energieinstitut der Johannes Kepler-Universität die wissenschaftlichen Erfolge aller Forschungsgruppen vor.

Digitalisierung als Schlüssel für Zukunft

„Wir sehen, dass die Digitalisierung der Schlüssel zu einer lebenswerten und klimafreundlichen Zukunft ist und diese Regionen führend voran gehen“, betonte Stelzer weiter. „Durch die Verknüpfung technologischer und sozialer Innovationen gelingt es, die wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit zu stärken, die Lebensqualität der Menschen zu erhöhen und den Verbrauch von Ressourcen zu verringern“, so der Landeshauptmann.

Langjährige Partnerschaft

„Der ständige Austausch zwischen unseren wirtschaftstarken Regionen soll nun seit beinahe 20 Jahren sicherstellen, dass gemeinsam, effizient und nachhaltig auf neue Chancen und Herausforderungen reagiert wird. Dieser Weg wird gemeinsam fortgesetzt, um auch weiterhin mit smarten Projekten die Zukunftsfähigkeit der Regionen zu forcieren“, betonte Stelzer nach den Gesprächen.

Chancen der smarten Revolution nützen

„Wir wollen gemeinsam die Chancen der smarten Revolution, die weltweit passiert, für unsere Regionen, unsere Umwelt und die Menschen in unseren Regionen nutzen. Heute haben wir dieses Ziel erneut bekräftigt“, so der Gastgeber. Die Ziele wurden auch in einer Abschlusserklärung niedergeschrieben.

„Durch die Verknüpfung technologischer und sozialer Innovationen gelingt es, die wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit zu stärken, die Lebensqualität der Menschen zu erhöhen und den Verbrauch von Ressourcen zu verringern“, konkretisiert Stelzer über den Inhalt der Erklärung.

Mit Abschluss der gemeinsamen Konferenz übergab Oberösterreich den Vorsitz der Regierungskonferenz an Shandong.

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