Wirtschaftsministerium fördert Maskenproduktion in Deutschland

Das Wirtschaftsministerium will Firmen bei der Produktion von Corona-Schutzausrüstung in Deutschland finanziell unterstützen. Wie das Ministerium am Freitag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mitteilte, soll mit der Förderung von Vliesstoffen als zentrales Vorprodukt begonnen werden.

Das Förderprogramm solle Investitionen in die Produktion von Vliesstoffen mit Haushaltsmitteln des deutschen Bundes unterstützen. Die geförderten Unternehmen müssten demnach den Zuschuss des Bundes nicht zurückzahlen. Darauf aufbauend solle auch die Produktion von Masken selbst in geeigneter Weise gefördert werden.

Details würden derzeit erarbeitet. Zuerst hatte das „Handelsblatt“ darüber berichtet. Zuständig für einen Arbeitsstab Produktion im Ministerium ist Staatssekretär Andreas Feicht.

Die aktuelle Krise zeige, dass Deutschland und Europa dringend mehr Eigenständigkeit bei der Produktion von Schutzausrüstung, Testkits und Wirkstoffe bräuchten, so das Ministerium. Seit Beginn der Coronapandemie sei die Nachfrage nach Schutzausrüstungen und insbesondere Masken in Deutschland, Europa und weltweit sprunghaft gestiegen. „Der Bedarf wird bis auf Weiteres auch hoch bleiben. Gleichzeitig gibt es Produktions- und Lieferengpässe, sodass das Angebot stockt.“ Schon jetzt hätten sich zahlreiche Unternehmen mit vielen Angebote und Ideen an den Produktionsstab gewendet.

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