WKÖ-Handelsobmann fordert „Freitesten“ aus Corona-Quarantäne

WKÖ-Handelsobmann Rainer Trefelik fordert von der Politik, ein „Freitesten“ aus der Corona-Quarantäne für Handelsmitarbeiter zu ermöglichen.

Nach zwei negativen Tests innerhalb von 48 Stunden sollten die Beschäftigten wieder in die Arbeit zurückkehren dürfen, sagte Trefelik zur APA. Dabei gehe es ihm nicht um erkrankte Personen, sondern nur um Verdachtsfälle.

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Man werde „ziemlich schnell“ zur Corona-Kontaktpersonen der Kategorie I, inklusiver einer bis zu 10-tägigen Quarantäne, so der Handelsobmann. Aufgrund der steigenden Zahl an Kontaktpersonen und der damit verbundenen Quarantäne würden bereits viele Handelsbetriebe über fehlende Mitarbeiter und Probleme bei den Arbeitsprozessen berichten.

Es gehe nicht um erkrankte Personen, sondern nur um Verdachtsfälle. „Ein ‚Freitesten‘ würde den Betrieben unendlich helfen“, sagte Trefelik. Dies sei derzeit „das brennendste Thema“ im Handel.

Über die Finanzierung der zahlreichen Tests will der Handelsobmann vorerst noch nicht diskutieren. Zuerst müsse die Politik, die Möglichkeit für das „Freitesten“ schaffen. Zwei Corona-Tests seien für die Betriebe auf jeden Fall billiger als wenn der Mitarbeiter aufgrund der Quarantäne für zehn Tage ausfalle. Laut Trefelik haben größere Handelsketten bereits eigene Testkapazitäten aufgebaut.

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