WM-Plätze nur wenig begehrt

Ski alpin: Im Gegensatz zum Slalom drängte sich im RTL bisher nur ein Duo auf

Marcel Hirscher (l.) und Manuel Feller sind sowohl im Slalom als auch im RTL WM-Fixstarter.
Marcel Hirscher (l.) und Manuel Feller sind sowohl im Slalom als auch im RTL WM-Fixstarter. © EXPA/Pixsell/picturedesk.com

Vor dem traditionellen Technik-Wochenende im schweizerischen Adelboden macht den ÖSV-Trainern die WM-Aufstellung im Slalom kaum Kopfzerbrechen.

Neben Dreifachsieger und WM-Titelverteidiger Marcel Hirscher, wedelten auch schon Michael Matt (2x 3.), Marco Schwarz (2.) und Manuel Feller (3.) aufs Podium. Das Quartett gehört auch am Sonntag (10.30/13.30) zum Favoritenkreis.

Zwei Chancen, drei Plätze

Anders stellt sich die Situation im Riesentorlauf dar. Bisher konnte nur Hirscher mit drei Siegen überzeugen, er ist zudem als regierender Weltmeister gesetzt. Daneben hat nur Feller mit den Plätzen vier und elf gute Ergebnisse stehen und sein Ticket wohl fix. Das Rennen am Samstag (10.30/13.30, jeweils live ORF eins) hat damit große Bedeutung, denn danach folgt vor der WM nur noch der Riesenslalom in Garmisch am 3. Februar.

Philipp Schörghofer (bestes Resultat 20.), Johannes Strolz (17.), Roland Leitinger (23.), Marco Schwarz und Stefan Brennsteiner (beide keine Punkte) müssen daher am Chuensbärgli auf sich aufmerksam machen.

Fortschritte im Training

Vizeweltmeister Leitinger geht nach intensiven Trainingseinheiten in Folgaria (ITA) zuversichtlich ins Rennen. „Da ist etwas weitergegangen, es ist auch Zeit geworden, dass ich nach Saalbach das Ganze überarbeite und Fehler erkenne. Ich hoffe, dass ich im Rennen genau das zeigen kann, was ich im Training auch gespürt habe“, sagte der 27-Jährige. Die WM sei für ihn derzeit schon Thema im Kopf, denn da wolle er natürlich dabei sein. Auch Schörghofer sah Fortschritte, meinte aber im Gegensatz zu Leitinger, dass er die WM „überhaupt nicht im Kopf“ habe. Wichtiger sind für ihn die Schritte nach vorne.

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