WM-Serie: Formel E von der FIA geadelt

Als verfrühtes Weihnachtsgeschenk erhält die Königsklasse der Zukunft ab nächster Saison den WM-Status zuerkannt

Die Piloten der FIA Formel E fahren ab sofort um einen vollwertigen Weltmeistertitel.
Die Piloten der FIA Formel E fahren ab sofort um einen vollwertigen Weltmeistertitel. © voestalpine

Auch die Federation Internationale de l’Automobile (kurz: FIA) steht bereits unter Strom. Der Motorsport-Weltverband hat der Formel E nun den WM-Status verliehen. Damit wird die vollelektrische Rennsportserie ab Beginn der Saison 2020/21 als ABB FIA Formel E-Weltmeisterschaft gefahren.

Erst kürzlich wurde die Zertifizierung der Formel E als WM-Serie abgesegnet, das FIA-Präsidium und die Mitglieder des World Motor Sport Council (WMSC) gaben ihre Zustimmung. Der Gründungsvater und Vorsitzende der Formel E, Alejandro Agag, unterzeichnete mit FIA-Präsident Jean Todt den entsprechenden Vertrag.

Die Ankündigung geht auf die bisher erfolgreichste Saison der Formel E zurück. 2018/19 hatte es neun verschiedene Rennsieger und wachsende Zuschauerzahlen gegeben.

Kurz nach den ersten beiden Läufen der sechsten Saison und dem mit Spannung erwarteten Einstieg von Mercedes-Benz EQ und Porsche TAG Heuer beim GP von Saudi Arabien in Riad ließen Todt und Agag die Katze nun aus dem Sack.

Linzer Engagement

Mit an Bord in der Formel E ist auch die voestalpine. Der Linzer Weltkonzern wird auch in der Saison 2019/20 wieder Titelsponsor der europäischen Formel-E-Rennen sein. Die voestalpine European Races werden am 4. April in Rom gestartet, es folgen Paris (18. April) und Berlin (21. Juni), bevor am 25. und 26. Juli mit einem Doppel-Rennen in London die Formel-E-Saison abgeschlossen wird. Der Fahrer mit den meisten Siegen bei den Europa-Rennen erhält den voestalpine European Races Award, eine im 3D-Druck hergestellte Trophäe.

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