Wolfsberg empfängt Austria, Hartberg mit Heim-Debüt

Als zweiter Prüfstein nach Aufsteiger Wacker Innsbruck (2:1) wartet auf die neu formierte Wiener Austria am Sonntag in der Bundesliga die unangenehme Auswärtsfahrt zum WAC. Der TSV Hartberg absolviert sein erstes Heimspiel überhaupt im Oberhaus, als Gegner reist die Admira in die Profertil-Arena. Die dritte Partie des Tages ist das Match LASK gegen St. Pölten. Alle Spiele beginnen um 17.00 Uhr.

Die Kärntner sind mit einer unglücklichen 3:4-Niederlage beim SKN St. Pölten in die Saison gestartet. Vor den im Sommer runderneuerten Wienern ist man in Wolfsberg gewarnt. „Die Austria ist sehr, sehr stark, auch schon in dieser frühen Phase. Sie haben sich sehr intelligent und sinnvoll verstärkt“, meinte WAC-Trainer Christian Ilzer. „Von der Quantität sind wir nicht überbesetzt, aber qualitativ haben wir eine große Dichte – vor allem im Sturm“, sagte Austria-Trainer Thomas Letsch.

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Hartberg-Trainer Markus Schopp hofft im Spiel gegen die Admira auf die ersten Zähler. Der Saison-Auftakt ging für Hartberg vor einer Woche bei Sturm Graz unglücklich mit 2:3 verloren. Danach gab es viel Lob für die Oststeirer. „Aber wir sind unserem Ziel, Punkte zu machen, keinen Millimeter nähergekommen“, betonte Schopp. Admira-Trainer Ernst Baumeister versicherte, sein Club befinde sich trotz saisonübergreifend sechs Niederlagen in Folge nicht im Panik-Modus. „Wir wissen, was durch den Umbruch auf uns zukommt. Deswegen sind wir nicht nervös, sondern arbeiten ruhig weiter.“

Nach den Erfolgen über Lilleström steht der LASK nicht nur vor den „Superspielen“ gegen Besiktas, sondern vor der Sonntagspartie gegen St. Pölten. „Es geht Schlag auf Schlag“, sagte Trainer Oliver Glasner, der seine Truppe vor den Gefahren der Ebene bewahren möchte. Das klare Ziel im Heimspiel ist ein Sieg, im Gegensatz zu St. Pölten ist man noch ohne Punkte. St. Pöltens Coach Dietmar Kühbauer kommt in der Tat mit einer im Vergleich zur Vorsaison stark veränderten Mannschaft und einigem Selbstvertrauen in die TGW-Arena von Pasching. Auch wenn das 4:3 zum Auftakt über den WAC „schon ein bisschen glücklich“ war, wie er sagte.