Positiver Trend bei Coronavirus-Neuinfektionen hält an

Der Trend an Neuerkrankungen mit dem Coronavirus bleibt in Österreich rückläufig, Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) warnte dennoch vor voreiliger Euphorie. “Konsequentes Handeln ist weiterhin höchst erforderlich, jede und jeder muss weiterhin ein Teil der Lösung sein”, sagte Anschober am Samstag. Die Zahl der Neuerkrankungen nahm im Vergleich zum Vortag lediglich um 0,7 Prozent zu.

Über 10.000 Menschen haben sich bisher von einer Covid-19-Erkrankung wieder erholt, wobei das Innenministerium 14.671 bestätigte Infektionen mit SARS-CoV-2 (Stand 9.30 Uhr) meldete. 208 Erkrankte, 19 weniger als Freitag, werden derzeit auf einer Intensivstation betreut. “Aktiv” erkrankt sind 4.014 Österreicherinnen und Österreicher. Dies sind 417 bzw. 9,4 Prozent weniger als am Freitag.

Von den 855 aufgrund einer Virus-Erkrankung hospitalisierten Personen befinden sich die meisten in Niederösterreich (207) gefolgt von Wien (161), Tirol (125) und der Steiermark (118). Im Burgenland (17), Kärnten (16) und Vorarlberg (23) sind es in Summe nur 56 Menschen, die in Spitälern liegen.

Angestiegen ist leider die Zahl jener Menschen, die mit oder an einer Infektion gestorben sind. 443 Opfer sind zu beklagen. Die meisten Todesfälle gibt es weiterhin in der Steiermark mit nun 99, in Wien (88), Tirol (85) und in Niederösterreich (80).

Noch nicht enthalten sind die Auswirkungen des ersten Öffnungsschrittes der Geschäfte vom vergangenen Dienstag. Neuinfektionen würden erst mit einer Verzögerung von zehn bis 14 Tagen in der Statistik sichtbar werden, warnte Anschober. “Dadurch werden die Zahlen der nächsten Woche besonders wichtig”, so der Gesundheitsminister. Er rief noch einmal in Erinnerung, den bisherigen Weg fortsetzen.

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