„Zentrum der digitalen Revolution“

LR Markus Achleitner bei Gleichenfeier im Softwarepark Hagenberg

Wirtschaftslandesrat Markus Achleitner im Gespräch mit Unternehmern beim Businessfrühstück in Freistadt.
Wirtschaftslandesrat Markus Achleitner im Gespräch mit Unternehmern beim Businessfrühstück in Freistadt. © Land OÖ/Kraml

Von Harald Engelsberger

„Hagenberg ist das Zentrum der digitalen Revolution in Oberösterreich“, schwärmte Landesrat Markus Achleitner gestern nach der Gleichenfeier für den Business Campus ONE im Softwarepark Hagenberg anlässlich seiner Freistädter Bezirks-Tour. „Dieser Standort ist ein international sichtbares Zeichen für den Forschungsstandort OÖ. Hier wird angewandte Forschung in der Fachhochschule mittels Start-ups erfolgreich in die Wirtschaft integriert.“ Der Campus ONE ist ein viergeschossiges Bürogebäude auf 3300 m² Fläche und wird ab August Platz für mehr als 100 hochwertige Arbeitsplätze bieten. Mittlerweile gibt es auch schon eine fixe Zusage für einen Campus TWO.

Bereits am Vormittag unterhielt sich LR Achleitner in der Freistädter Wirtschaftskammer in Begleitung von NR-Abg. Johanna Jachs und LAbg. Gabriele Lackner-Strauss mit regionalen Unternehmern. Im Bezirk Freistadt gibt es aktuell mehr als 27.000 Beschäftigte, darunter 6549 Lehrlinge, um 5,5 Prozent mehr als noch 2017. „Bis ins Jahr 2030 wird sich im Bezirk Freistadt der Bedarf im Bereich Lehre bereits verzehnfachen und im gesamten Bundesland werden 127.000 Fachkräfte fehlen“, machte Achleitner auch gleich Werbung für die Aktion „Go mobile“, mit der Fachkräfte aus dem Wiener Raum nach OÖ gelotst werden sollen. „Die Lücke bei den Fachkräften gelte auch für den IT-Bereich, die selbst von der FH Hagenberg nicht gefüllt werden könnte, weshalb man künftig verstärkt IT-Spezialisten aus Danzig in Polen nach OÖ holen will.

Das „Powerprogramm Fachkräfte“ soll die Strategie „Fit for Future. OÖ 2030.“ ergänzen, um eine erfolgreiche wirtschaftspolitische Entwicklung zu gewährleisten. „Wir wollen aber zu den Spitzenregionen in Europa aufschließen“, so LR Achleitner.

Ein Touristenmagnet

Dass der Bezirk Freistadt und das Mühlviertel insgesamt wahre Touristenmagneten sind, zeigt nicht nur die erfolgreiche Jänner-Rallye. Allein im Bezirk Freistadt zählt man in den 171 Beherbungsbetriebenrund 227.500 Nächtigungen jährlich. Und damit Effizienz durch Kooperation kein Schlagwort bleibt, wollen sich die Tourismusverbände Bad Zell, Königswiesen sowie Mühlviertler Kernland Anfang 2020 zum „TVB Mühlviertler Alm – Freistadt“ zusammenschließen. Weitere Attraktionen sind die BierWeltRegion Mühlviertel, der Johannesweg oder ganz neu der spirituelle Granitpilgern-Wanderweg durch zehn Mühlviertler Gemeinden.