Meinung

von Dominik Hennerbichler

Ziel Klassenerhalt

Kommentar zum Gesundheitssystem in Österreich.

Wenn es um Fußball ging, war Österreich in der Champions League bislang eine Randerscheinung.

Mehr als der eine oder andere Achtungserfolg war nicht drinnen. Ganz anders sieht es da bei der Gesundheitsversorgung aus. Da zählt das kleine Österreich seit Jahrzehnten zur absoluten Spitze im internationalen Vergleich. Große Gesundheitsorganisationen – allen voran die WHO – führen das Gesundheitssystem Österreichs stets unter den Top 10.

Und das lassen wir uns auch etwas kosten. Rund zehn Prozent des BIPs fließt in die Gesundheitsversorgung. Auch die Ärztegehälter und -einkünfte spielen in der internationalen Topliga mit.

Forderungen nach mehr Geld, stoßen daher beim gemeinen Beobachter schnell auf Unverständnis. Es stimmt, dass nicht jeder Arzt „auf dem golden Kalb“ sitzt, am Hungertuch muss aber in der Regel auch keiner nagen. Und auch an der Wertschätzung – zumindest aus der Bevölkerung – mangelt es nicht.

Rangieren Ärzte immerhin hinter Feuerwehrleuten und Pflegekräften auf Rang drei der angesehensten Berufe (Quelle: Forsa 2021). Ist deshalb alles eitel Wonne im System? Selbstverständlich nicht. ÖGK, Ärzteschaft und alle anderen Beteiligten müssen sich gemeinsam für die Zukunft – quasi die nächste Saison – rüsten. Das Ziel: der Klassenerhalt.

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