Zoidl, der Garant für Regen-WM

Die Sonnenbrille brauchte Zoidl bei einem WM-Rennen bisher bestensfalls als Spritzschutz.
Die Sonnenbrille brauchte Zoidl bei einem WM-Rennen bisher bestensfalls als Spritzschutz. © RSW

Regen, sieben bis 13 Grad Höchsttemperatur. „Bei jeder WM, die ich fahre, regnet es“, schüttelte Rad-Profi Riccardo Zoidl beim Studium des Wetterberichts für Imola am Sonntag den Kopf. „Ich hoffe das ändert sich noch, sonst ist das kein Spaß.“

Auch bei seinen bisherigen WM-Einsätzen 2013 (Beckenbruch) und 2014 musste sich der Oberösterreicher im Straßenrennen bei Schlechtwetter abstrampeln.

Ob diese Tatsache der Grund war, dass Zoidl nur als kurzfristiger Ersatz nominiert worden war, ist nicht überliefert. Fakt ist, dass der 32-Jährige trotz der kurzen Vorbereitung viel vorhat. „Vielleicht ist das gar nicht so schlecht. Ich bin gut in Schuss, der Kurs ist superschön, eigentlich perfekt für mich. “ Start und Ziel befindet sich auf der Formel-1-Rennstrecke, die 28,8-km-Runde mit zwei steilen Anstiegen ist neun Mal zu bewältigen (5000 Höhenmeter). „Es wird ein Ausscheidungsrennen“, ist Zoidl überzeugt.

Neben dem Wels-Profi stehen mit Sebastian Schönberger (26) und Tobias Bayer (20) noch zwei junge Oberösterreicher im Sechs-Mann-Aufgebot des ÖRV.

Die Titelkämpfe in Italien beginnen am Donnerstag (24.9.) mit dem Einzelzeitfahren der Damen, am Freitag steht jenes der Herren an, die Straßenrennen folgen am Wochenende.

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