„Zu wenig, nicht akzeptabel“: Der LASK ging bei Sturm mit 1:3 unter

Kelvin Yeboah (M.) stellte die gesamte LASK-Defensive vor große Probleme.
Kelvin Yeboah (M.) stellte die gesamte LASK-Defensive vor große Probleme. © APA/Scheriau

Der LASK kassierte in der Fußball-Bundesliga am Sonntag eine bittere 1:3-Pleite gegen Sturm und fiel damit hinter die Steirer auf Rang vier zurück. „In erster Linie ist es an uns selbst gelegen. Wir haben zu viele Eigenfehler, zu viele Geschenke gemacht“, bilanzierte Kapitän Gernot Trauner im Sky-Interview. Er bemängelte auch die gezeigte Einstellung seiner Mannschaft. Nicht zu Unrecht, wie nur 38 Prozent gewonnener Zweikämpfe belegen. Da half dann auch ein Ballbesitz von 64 Prozent nichts. Es war aber aus vielen Gründen ein Spiel bzw. eine Runde zum Vergessen für die Oberösterreicher.

Defensive:

Mit Kelvin Yeboath hatten die Linzer ihre liebe Not, der 20-Jährige kam zu einigen guten Möglichkeiten (die er vergab) und holte in Zweikämpfen mit Wiesinger und Trauner auch zwei Elfmeter — die ersten für Steirer seit Dezember 2019 — heraus. Verwertet wurden diese von Jantscher (45. +1) und Yeboah (54.) selbst.

Schockmoment:

Eingeleitet hatte die Niederlage aber ein unglückliches Ping-Pong-Eigentor von Renner nach einem Freistoß von Jantscher (28.). Dabei bekam LASK-Torhüter Alexander Schlager den Ball aus kurzer Distanz auf die Brust und musste danach für einige Minuten behandelt werden.

Chancenverwertung:

Offensiv hatten die Athletiker ihr Zielwasser ganz schlecht eingestellt, von 16 Torschüssen gingen nur drei auch tatsächlich auf das Gehäuse. Beginnend mit einer ersten Chance von Balic (4.) und endend mit einer letzten von Renner (90.).

Tabelle:

Platz zwei scheint fünf Runden vor Schluss schon außer Reichweite, der Rückstand auf Rapid (4:0 gegen Tirol) beträgt schon fünf Zähler.

Fazit:

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Trainer Dominik Thalhammer war „enttäuscht. Von der 15. bis zur 75. Minute war das zu wenig, nicht akzeptabel. Wir waren nicht griffig, haben viele Dinge vermissen lassen“.

Von Roland Korntner

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