Zuerst geht es nach Brüssel

Schallenberg setzt mit erstem Auslandsbesuch eindeutiges Signal

Bundeskanzler Alexander Schallenberg © APA/Hochmuth

Mit seiner ersten Auslandsreise als Bundeskanzler zur EU-Spitze nach Brüssel will Alexander Schallenberg (ÖVP) seine pro-europäische Haltung unterstreichen.

Schallenberg trifft im Rahmen eines eintägigen Besuchs am Donnerstag zunächst EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und dann EU-Ratspräsident Charles Michel zu bilateralen Gesprächen. Neben der Signalwirkung geht es bei dem Besuch auch um die Vorbereitung des EU-Gipfels kommende Woche.

Schallenberg hat Ruf als erfahrender EU-Profi

Von der Leyen und Michel gehörten neben dem EU-Außenbeauftragten Josep Borrell zu den Ersten, die dem neuen Bundeskanzler via Twitter ihre Glückwünsche ausgerichtet haben.

Schallenberg gilt als erfahrender EU-Profi: Als Außenminister war er regelmäßig zu Treffen mit seinen EU-Amtskollegen in Brüssel und Luxemburg. Zu Beginn seiner Karriere leitete er die Rechtsabteilung der österreichischen EU-Vertretung, später ab März 2018 die EU-Koordinationssektion des Bundeskanzleramts.

„Ich bin ein überzeugter Europäer“

Schallenberg betonte nach Angaben des Bundeskanzleramts im Vorfeld der Reise: „Ich bin ein überzeugter Europäer und die Bundesregierung ist ebenso klar pro-europäisch ausgerichtet. Mit dieser Reise so kurz nach der Angelobung möchte ich ein starkes Signal senden. Denn wir wollen Europa tatkräftig mitgestalten und stärken, wo es nötig ist.“

Der neue Kanzler wird am Donnerstag und Freitag kommende Woche wieder nach Brüssel reisen. Beim EU-Herbstgipfel geht es traditionell um Wirtschaftsthemen.

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