Zukunft für Wirtschaftsstandort Linz

Agenda mit Strategie bis 2027 — Erste Maßnahmen bereits heuer geplant

V. l.: Anke Merkl (Abteilungsleitung Wirtschaft und EU), Vbgm. Bernhard Baier, Klaus Schobesberger (Obmann WKO Linz-Stadt) und Thomas Denk (Bezirksstellenleiter WKO Linz-Stadt).
V. l.: Anke Merkl (Abteilungsleitung Wirtschaft und EU), Vbgm. Bernhard Baier, Klaus Schobesberger (Obmann WKO Linz-Stadt) und Thomas Denk (Bezirksstellenleiter WKO Linz-Stadt). © Stadt Linz

Eigentlich hätte das Strategiepapier „Wirtschaftsstandort-Agenda 2027“ bereits im Dezember vom Linzer Gemeinderat abgesegnet werden sollen, doch SPÖ, FPÖ und Grüne wollten noch einmal im Ausschuss darüber debattieren, dies wird nun kommende Woche im Ausschuss passieren. Für den zuständigen Referenten Vbgm. Bernhard Baier ist aber bereits klar, dass die Inhalte der Agenda auf jeden Fall umgesetzt werden, unter Umständen sind es dann halt die Leitlinien für das Wirtschaftsressort. „Die Interessen der Wirtschaft dürfen nicht zu einem parteipolitischen Spielball werden“, hofft Baier aber auf ein Umdenken der anderen Fraktionen und erklärt die grundsätzliche Stoßrichtung der Agenda: „Die Stadt Linz profitiert nicht zuletzt durch Steuereinnahmen von den Erfolgen etablierter Unternehmen, weshalb wir diese so gut wie möglich unterstützen wollen. Am Dienstag präsentierte er gemeinsam mit dem Obmann der WKO Linz-Stadt, Klaus Schobesberger, bereits erste Maßnahmen aus der Agenda. So werden die Subventionen für den Linzer City-Ring, als wichtiger Partner für die Umsetzung, um 25 Prozent auf 150.000 Euro erhöht. Gemeinsam wollen Stadt, WKO und City-Ring dann für eine „Lebendige City“ sorgen. In diesem Projekt sollen Frequenz, Branchenmix, Leerstand und Erscheinungsbild der Linzer Innenstadt analysiert und verbessert werden. Unter Umständen müsse man auch über „aktives Leerstandsmanagement“ nachdenken, so könnten Kunstprojekte vorübergehend leere Schaufenster füllen.