Zuversicht trotz Krise in Kommunen

Präsident Van der Bellen und Kanzler Nehammer bei Gemeindetag in Wels

v.l.: StS Claudia Plakolm, LH Thomas Stelzer, Bundespräsident Alexander Van der Bellen, Ministerin Klaudia Tanner und Gemeindebund-Präsident Alfred Riedl.
v.l.: StS Claudia Plakolm, LH Thomas Stelzer, Bundespräsident Alexander Van der Bellen, Ministerin Klaudia Tanner und Gemeindebund-Präsident Alfred Riedl. © Land OÖ/Mayr

Am Haupttag des 68. Österreichischen Gemeindetages in Wels hat am Donnerstag Bundespräsident Alexander Van der Bellen vor allem die unermüdliche Arbeit der Ortsoberhäupter gewürdigt.

Mit Blick auf das immer noch männlich dominierte Amt wünschte sich Van der Bellen noch „viel, viel mehr“ mehr Bürgermeisterinnen.

Bundeskanzler Karl Nehammer (ÖVP), frisch vom NATO-Gipfel aus Madrid zurückgekehrt, verwies auf die „multiplen Krisen“, die vor allem die Gemeinden treffen, Österreich aber stärken würden.

Gemeindebundpräsident Alfred Riedl: „Lob können wir immer gut vertragen.“ Zudem bedankte er sich beim Bund für die Hilfen an die Kommunen in der Pandemiezeit und mahnte: „Wir brauchen Finanzierungssicherheit in der Pflegereform.“

LH Thomas Stelzer bezeichnete die Gemeinden „als Ort gelebter Politik“ mit den Kommunalpolitikern als „unmittelbare Ansprechpartner“.

Man müsse Gemeinden angesichts aktueller Herausforderungen bestmöglich unter die Arme greifen, denn sie stünden für Heimat und gelebte Politik. „Demokratie funktioniert nur dann, wenn es Menschen gibt, die Demokratie leben und sich darin und dafür engagieren“, so Stelzer.

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