Autounfälle wegen Ausweichmanöver für Tiere in OÖ

Weil sie jeweils einem Tier auf der Straße ausweichen wollten, sind im Innviertel zwei Autofahrer verunglückt.

Im Bezirk Schärding verriss Montag in den frühen Morgenstunden ein L-17-Lenker das Steuer, als ein Hase vor dem Pkw auf die Straße rannte.

Im Bezirk Braunau wollte eine 24-Jährige Sonntagnachmittag eine Kollision mit einem Reh verhindern und kam von der Fahrbahn ab. An beiden Autos entstand erheblicher Sachschaden, informierte die Polizei.

Gemeinsam mit dem Vater war der 17-Jährige in Andorf auf einer Landstraße unterwegs. Plötzlich hüpfte ein Hase auf die Straße, weshalb der Teenager abrupt das Lenkrad nach rechts riss.

Dabei kam der Wagen von der Fahrbahn ab, fuhr über eine Wiese gegen eine Böschung, wurde ausgehoben und in das angrenzende Waldstück geschleudert, bevor er nach etwa 30 Metern liegen blieb. Vater und Sohn konnten sich selbstständig aus dem demolierten Fahrzeug befreien. Leicht verletzt wurden sie ins Krankenhaus Ried gebracht.

Bereits Sonntagnachmittag war einer 24-Jährigen in Mining auf der Landstraße ein Reh vor das Auto gesprungen. Auch sie wollte dem Tier ausweichen, lenkte dabei jedoch zu abrupt zur Seite, kam auf das Bankett, stieß nach etwa 40 Metern an eine Böschung, worauf sich das Auto zweimal überschlug.

Auch sie konnte sich alleine aus dem total beschädigten Fahrzeug befreien und kam ebenfalls nur leicht verletzt ins Krankenhaus Braunau.

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