Zwei Bergwanderer nach eisiger Nacht im Höllengebirge geborgen

Hatten schneebedeckte Wegmarkierung verloren – Mussten biwakieren

Die Bergrettung, die Alpinpolizei und ein Notarzthubschrauber haben am Montag zwei Bergwanderer nach einer eisigen Nacht im Höllengebirge zwischen dem Traunsee und dem Attersee geborgen.

Der 27- und der 31-Jährige waren am Sonntagvormittag von Steinbach (Bez. Vöcklabruck) über einen Wanderweg zum Hochleckenhaus aufgebrochen. Doch unterwegs verloren die im Bezirk Schärding wohnenden Deutschen die durch den hohen Schnee nicht sichtbare Wegmarkierung aus den Augen und erreichten die Hütte nicht.

Weil sie keine Stirnlampen dabei hatten und ein Absteigen in der Dunkelheit unmöglich war, entschlossen sie sich um 16.30 Uhr zu einem Biwak im Gelände. In der Früh war der Jüngere total erschöpft und unterkühlt.

Deshalb setzten sie einen Notruf ab. 16 Helfer der Bergrettung und der Alpinpolizei rückten aus. Sie fanden das Duo und versorgten es mit warmen Getränken und Wärmepackungen. Der 27-Jährige wurde in einer Trage bis unter die Wolkengrenze transportiert. Von dort flog ihn der Notarzthubschrauber ins Klinikum Vöcklabruck. Der Ältere stieg mit den Rettungskräften ins Tal ab.

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