Zwei starke, zauberhafte Mädels

Junges Theater: „Zwei Tauben für Aschenputtel“ & „Alice im Wunderland“

Als König und die beiden bösen Stiefschwestern: Kaspar Simonischek, Rebecca Hammermüller, Gemma Vannuzzi
Als König und die beiden bösen Stiefschwestern: Kaspar Simonischek, Rebecca Hammermüller, Gemma Vannuzzi © Philip Brunnader

Zwei beliebten weiblichen Figuren aus der Märchenwelt, die durchaus auch heute Identifikationsmöglichkeiten bieten, widmen sich die nächsten beiden Aufführungen des Jungen Theaters am Linzer Landestheater für Publikum ab sechs Jahren: Das ist zum einen eine junge Frau, die von ihren Stiefschwestern gemobbt wird.

„Zwei Tauben für Aschenputtel“ heißt die Fassung des Grimmschen Märchens von Catharina Fillers und Stefanie Schnitzler, die am kommenden Sonntag, 15 Uhr, als österreichische Erstaufführung in den Kammerspielen Premiere feiert.

Dem Kern treu, aber mit Bezug zu heute

„Eine schöne Theaterversion, die dem Kern des Märchens treu bleibt, aber sich auch nicht versagt, es ins Heute zu holen“, so Nele Neitzke, Leiterin des Jungen Theaters, die auch Regie führt. Aschenputtel zur Seite stehen auch in dieser Version Tauben, wobei einer die besondere Rolle des Erzählers zukommt.

Im Kontrast zur Bühne in schwarz-weiß (Carla Nele Friedrich), die sich drehend in verschiedene Orte verwandelt, stehen fröhlich-bunte Kostüme. Es spielen Mitglieder des Schauspielstudios, die sich als erfreulich musikalisch erwiesen hätten, so Neitzke: „Die Studenten haben gemeinsam mit Nebojsa Krulanovic Musik und Texte entwickelt und spielen auf der Bühne diverse Instrumente.“ Das Publikum darf sich auf schöne Musiknummern zum Mitmachen, die die 75-minütige Aufführung begleiten, freuen.

Noch in der Pipeline aus der letzten Spielzeit befindet sich „Alice im Wunderland“ nach Lewis Carroll. Die Geschichte rund um Alice, die einem weißen Kaninchen folgt und eine neue Welt entdeckt, war bereits als Online-Version in der Lockdown-Zeit zu sehen und wird am 18. November, 10.30 Uhr, ebenfalls von Schauspielstudenten erstmals live auf die Bühne der Kammerspiele gebracht wird.

Apropos online: Hier wird die Bühne mit Videos (David Panhofer) gestaltet, die Leinwand hält in Laden so manche Überraschung parat. Die verrückten Figuren präsentieren sich in köstlich-fantasievollen Kostümen, wie man es sich von Alice & Co. erwarten darf. Auch hier kommt die Live-Musik von Nebojsa Krulanovic, Nele Neitzke inszeniert.

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