Zwei Tote bei Erdrutsch in italienischen Alpen

Bei einem Erdrutsch in den italienischen Alpen sind zwei Menschen ums Leben gekommen. Nachdem bereits am Montagabend der Tod eines Mannes bestätigt worden war, wurde am Dienstag auch eine Vermisste tot geborgen, wie die Nachrichtenagentur Ansa berichtete. Es handle sich um die Frau des 71-jährigen Touristen aus Mailand.

Das Unglück hatte sich gegen 18.00 Uhr im Tal Val Ferret in der Gemeinde Courmayeur ereignet, als sich Schlamm und Geröll über das Auto des Mannes und weitere Fahrzeuge ergossen. Über der Region waren schwere Unwetter niedergegangen.

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Am Dienstagvormittag wurden rund 200 Personen geborgen, die im Tal Val Ferret in der Gemeinde Courmayeur zu Füßen des Montblanc eingeschlossen waren. Die Menschen wurden mit einem Hubschrauber in die Ortschaft Planpincieux geflogen. Nach Angaben italienischer Medien sollten sie in einer Sporthalle untergebracht werden. Weitere 100 in Sicherheit gebrachte Personen hatten die Nacht in Unterkünften und Campingplätzen der Gegend verbracht.