Zweiter Sechsfachjackpot in der Lotto-Geschichte

Zum zweiten Mal in der Geschichte von Lotto „6 aus 45“ geht es am Mittwoch um einen Sechsfachjackpot. Die Österreichischen Lotterien rechneten in einer Aussendung damit, dass der Sechser bei der kommenden Ziehung rund zehn Millionen Euro wert sein wird.

Für die Lotterien kam der neuerliche Jackpot überraschend. Denn mit den Zahlen „4, 8, 12, 18, 24 und 39“ kam am Sonntag „eine auf den ersten Blick nicht ‚unmögliche‘ Zahlenkombination aus dem Trichter“, hieß es. Diese „sechs Richtigen“ waren aber trotzdem auf keinem Wettschein angekreuzt.

bezahlte Anzeige

Der erste Sechsfachjackpot wurde am Heiligen Abend 2017 ausgespielt. Damals tippten ein Waldviertler und ein Obersteirer den richtigen Sechser und bekamen dafür jeweils mehr als sechs Millionen Euro. Die Chance, dass der Jackpot erneut nicht geknackt wird, ist zwar möglich, aber gering. Laut Günter Engelhart von den Lotterien werden am Mittwoch rund 80 Prozent aller möglichen Kombinationen gespielt werden.

Auf die Wahrscheinlichkeit die „sechs Richtigen“ zu tippen hat die Wahl der Wettscheinart übrigens keinen Einfluss. Ob Quicktipp oder der Geburtstag eines Lieben – die Chancen liegen immer bei eins zu acht Millionen. Genauso hoch ist übrigens die Wahrscheinlichkeit, vom Blitz getroffen zu werden. Ein Blick in die Lotto-Geschichte zeigt aber, dass die 20 höchsten Lotto Sechser (die im Bereich von 5,6 Millionen bis 9,6 Millionen Euro lagen) überproportional oft per Quicktipp erzielt wurden: 13 der Top-20-Gewinne wählte der Computer aus.

Beim Joker gab es bei der jüngsten Ziehung zwei Quittungen mit der richtigen Zahl und dem angekreuzten „Ja“. Für einen Steirer und einen Wiener machte sich diese Entscheidung mit jeweils rund 168.700 Euro bezahlt.