Zwischen Begeisterung und Frust

Handball-EM: Österreich jubelt vor Hauptrundenstart, Deutschland hadert

ÖHB-Teamchef Pajovic durfte in der Vorrunde oft jubeln
ÖHB-Teamchef Pajovic durfte in der Vorrunde oft jubeln © APA/Punz

Österreich in einer Handball-Tabelle vor Deutschland — eine weitere unglaubliche Geschichte der EURO 2020. Dank zweier Bonuspunkte liegt das ÖHB-Team in der Hauptrundengruppe I auf Rang drei, die „Lieblingsnachbarn“ mit null Zählern auf Rang fünf.

Während bei den Gastgebern damit einen echte „Europhorie“ ausgebrochen ist, wird bei den Deutschen gehadert.

Kür und Pflicht

In Worten klingt das dann so: „Wir sind so voll mit Selbstvertrauen, dass wir vielleicht eine Überraschung schaffen können“, erklärte ÖHB-Teamchef Ales Pajovic. „Wir sind noch nicht in den Leistungssphären, die man für ein Halbfinale bräuchte“, betonte sein DHB-Pendant Christian Prokop.

Auch die Auftaktpartien stehen unter einem völlig anderen Stern. Österreich will am Donnerstag (18.15/live ORF 1) mit den Fans im Rücken EM-Titelkandidat Kroatien Paroli bieten, Deutschland steht danach (20.30/live ORF Sport +, ARD) gegen Weißrussland schon unter Druck. „Wir sind eine große Handball-Nation, das wollen wir auch zeigen“, forderte Prokop eine klare Leistungssteigerung zur Vorrunde. Die braucht es im rot-weiß-roten Lager nur bedingt. Dort will man die aktuelle Welle weiter reiten. „Wir möchten noch etwas erreichen“, betonte Kapitän Nikola Bilyk (28 Tore).

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Man darf gespannt sein, ob und wie sich die Verhältnisse bis zum direkten Duell am Montag (20.30) verschieben…

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