Zwischen Frust und Lobeshymnen

Froschberg-Ladies verpassten bei CL-Finalturnier in Linz den dritten Titel

Trotz der alles überragenden Performance von „Susi“ Liu Jia reichte es für Froschberg nicht zum dritten Titel.
Trotz der alles überragenden Performance von „Susi“ Liu Jia reichte es für Froschberg nicht zum dritten Titel. © Froschberg/PLOHE

Es wäre die Krönung einer perfekten Veranstaltung gewesen — doch nach dem geplatzten Traum vom dritten Champions-League-Titel flossen bei den Tischtennis-Ladies von Linz AG Froschberg die Tränen. „Vor allem für Susi (Liu Jia, Anm.) tut es mir leid“, kämpfte auch ein geknickter Boss Günther Renner nach dem 2:3-Endspielkrimi beim Finalturnier im Sportpark Lissfeld gegen Berlin mit den Emotionen.

Die 38-jährige „Altmeisterin“ lief bei ihrem 3:0 über Xiaona Shan zur absoluten Höchstform auf. Am Ende zu wenig, auch, weil die zweifache Team-Europameisterin Bernadette Szöcs völlig von der Rolle war. „Wir hätten vielleicht das Glück ein bisschen mehr gebraucht“, meinte „Susi“.

Bei aller Enttäuschung war aber auch Stolz angebracht. Denn das Finalturnier entpuppte sich als Riesenerfolg. „Die Veranstaltung war ein absoluter Hit. Wir haben aus der ganzen Welt Gratulationen erhalten für die Art, wie wir das aufgezogen haben“, erzählte Renner. Das bestätigten auch Verbände und Mitarbeiter der Linzer Veranstaltungsgesellschaft LIVA. Selbst TV-Sender Eurosport soll ob des trotz minimaler Vorbereitungszeit rundum gelungenen Events Überlegungen angestellt haben, im Tischtennis aktiv zu werden. Zumal auch sportlich das Niveau „noch nie so hoch war“, wie Renner befand.

Wels schreibt Geschichte

Weil Adam Szudi einen positiven Corona-Test abgab und die Teamkollegen Andreas Levenko und Frane Kojic sowie Coach David Huber in Quarantäne müssen, schickt die SPG Walter Wels ein blutjunges Team zum Finalturnier der Herren nach Düsseldorf. Die zwölfjährigen (!) Julian Rzihauschek und Petr Hodina gehen als jüngste Spieler in die Geschichte ein.

Von Christoph Gaigg

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