Zwischen Millionen und Abstieg

„I am Zlatan“: Biopic von Jens Sjögren über einen Weltfußballer

Wie alles begann: „I am Zlatan“
Wie alles begann: „I am Zlatan“ © Telepool GmbH

Man kann es ungehorsam nennen oder widerständig. Angeeckt ist Zlatan Ibrahimovic, lange bevor irgendjemand den Namen des Schweden mit jugoslawischen Wurzeln kannte.

Regisseur Jens Sjögren hat nun filmisch den Weg des Spitzenfußballers in „I am Zlatan“ nachgezeichnet. Als Kind (Dominic Andersson Bajraktari, als Jugendlicher Granit Rushiti) wächst Zlatan im Malmöer Plattenbau auf, seine einzige Leidenschaft der Sport.

Daran ändert sich im Laufe der Jahre auch nichts, sein Talent wird gefördert, seine Karriere nimmt Fahrt auf — einzig sein Wesen scheint dem Fußballer im Weg zu stehen. Schließlich überwiegt in Ibrahimovic’ Leben das Können und die Unterstützung, die er erfährt, seine Weltkarriere startet, der Rest ist Fußballgeschichte — so endet der Film.

„I am Zlatan“, der sich wohl als Muss für Fans etablieren wird, ist ein traditionell erzähltes Biopic. Für Nicht-Fußball-Fanatiker hält er aber eine Geschichte bereit, die vor Augen führt, wie schmal der Grad sein kann zwischen dem Leben als weltbekannter Multimillionär und dem am Rande der Gesellschaft, im stetigen Kampf gegen einen Abstieg, der weit verheerender wäre als der im Fußballjargon.

Von Mariella Moshammer

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