Harakiri mit Anlauf

„In den ersten 20 Minuten hat man gesehen, dass wir mit dieser Spielweise Salzburg weh tun können“, verteidigte LASK-Trainer Dominik Thalhammer nach dem 2:5 gegen Salzburg die Herangehensweise, es gegen den Serienmeister wieder mit Schema F, also hohem Pressing (und damit einer hoch stehenden Abwehr), versuch zu haben.

Nach nunmehr acht Niederlagen gegen Salzburg in Folge sollten sich die Athletiker trotzdem irgendwann einen Plan B überlegen.

Denn derzeit hat man das Gefühl, dass dieses System — ob der Klasse des Gegners und seiner extrem hohen Geschwindigkeit, die die die sonst in der Liga meist so stabile Abwehr um Gernot Trauner immer wieder alt aussehen lässt — Harakiri mit Anlauf gleichkommt. Denn wie Thalhammer auch einräumte, braucht es gegen Salzburg „ein perfektes Spiel“. Doch davon ist der LASK weit entfernt.

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