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In der zu Ende gehenden Saison spielten Kristin Henkel und Samuel Pock in „Die Leiden des jungen Werther“. Ab 19. September geben sie in der Tribüne Linz das berühmteste Liebespaar aller Zeiten: Romeo und Julia.

Besucherrekord in der fünften Spielzeit

20.000 kamen in die Tribüne Linz, 10.000 davon zu Schulvorstellungen Saison 2018/19 startet mit Shakespeares „Romeo und Julia“

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SEMPEREI

Kassasturz

Von Kranken- zur Gesundheitskassa
braucht mehr als einen Tausendsassa.
Schon eh Details verhandelt werden,
kriegt die Gewerkschaft Darmbeschwerden.

Ob sie gesundet, wird sich weisen,
doch eines kann man jetzt schon preisen:
Wenn fern von Wien kommt die Zentrale,
so sind das echte Wecksignale.

Alles strahlt

Der heiß begehrte Junggeselle
küsst seine Frau vor der Kapelle,
nicht wie gewohnt auf dem Balkon.
Der Kuss eint dennoch die Nation.

Zwei Turteltauben Hand in Hand,
es strahlen Sonne, Braut und Land.
Ja, Liebe kann die Welt verändern,
sie macht das im Vorüberschlendern.

Seufzerbrücke

Zu lange hat man zugeschaut,
mit raschem Abriss viel verhaut,
nun an der Donau alles staut:
Das wurde, mit Verlaub, versaut.

Zum „Baubeginn“ – es klingt vertraut –
wird wiederum nur abgebaut.
Die Pfeiler weg! Mit Gänsehaut
erst winters man auf neue schaut.

Ehrenamt Mutter

Versorgung ohne Euroschein,
bei Bitten selten nur ein Nein:
Wer Liebe schenkt, wird sie behalten,
durchs Tun kann sie sich erst entfalten.

Das schönste Ehrenamt ist Mutter,
samt Einkehr ohne Fertigfutter.
Als Honorar Zufriedenheit
mit Bonuszahlung Dankbarkeit.

Pink goes bitter

Matthias Strolz schockt seine Jünger,
zeigt der Partei den Pinkefinger,
jauchzt „auf zur Freiheit, auf zum Glück“.
Was wars dann bisher – Probenstück?

Die Erbin mag es kurz und bitter,
sie kommt und geht wie ein Gewitter.
Die Politik als Teilzeitjob
ist bei den Neos derzeit top.

Neugestaltung

Ganz Österreich bleibt wachstumsstark,
die Wirtschaft ein Erlebnispark.
Gesichert sind die Haushaltsgelder
durch Beitragsflut der Wachstumsfelder.

Es wächst die Zahl der Arbeitsplätze,
bald schrumpft die Menge der Gesetze.
Nun braucht es mehr als bloß Verwaltung:
mit Rückenwind zur Neugestaltung!

Lebensverlängerung

Normalgewicht, gesundes Essen,
Bewegungszeiten nicht vergessen,
kein blauer Dunst mit Nikotin,
ein Achterl nur – als Medizin.

Das bringt laut Tests ein Dutzend Jahre,
um die man später kommt zur Bahre.
Da geht doch glatt der Hausverstand
mit den Gelehrten Hand in Hand!

Venedigs Pförtnerampeln

Zu viel Gestank aus Auspuffrohren
bläst Städtern Feinstaub um die Ohren.
Venedig machts den Linzern vor
und schließt sein Brücken-Einfallstor.

Dazu ein Drehkreuz vor dem Dom
als Sperre im Passanten-Strom.
Das wirkt halt nicht im Fahrverkehr,
beim Starten giftelts umso mehr.

Störend und passend

In den Städten der Verkehr
wird alljährlich mehr und mehr.
Den Krawall nimmt man halt hin:
Autofahrt bringt Zeitgewinn.

Wenn Klavier der Nachbar spielt,
werden wir fuchsteufelswild.
Lärm jedoch, den wir servieren,
soll die Umwelt tolerieren.

April-Sommer

Gut tat der Rekord-April,
manchen war es schon zu viel.
Dreißig Grad zur Kirschbaumblüte
fordern früh schon Sonnenhüte.

Sommerhitze ist vorbei,
frisch und feuchter wird’s im Mai.
Gebe Gott, dass dann nicht Pfingsten
Schneemann bauen unsre Jüngsten.

Bücherzauber

Nach langen Jahren Lesefreude
genügt nun meistens Augenweide.
Mit Bildern und mit Mini-Texten
die Digitalen uns verhexten.

Am Bildschirm oder Wisch-Display
wird langes Lesen richtig zäh.
Doch Bimmeln ist nicht Glockenklang,
ein Buch verzaubert stundenlang.

WETTER

Linz
Überwiegend bewölkt
24 ° C
24 °
24 °
53%
3.1kmh
40%
So
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Mo
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Di
24 °
Mi
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Do
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