Pöltl bei Torontos Niederlage gegen Chicago verletzt out

Jakob Pöltl schied im Duell Torontos mit Chicago verletzt aus © APA/GETTY IMAGES NORTH AMERICA/CHINA WONG

Für Jakob Pöltl hat das Duell der Toronto Raptors mit den Chicago Bulls am Montag (Ortszeit) in der National Basketball Association (NBA) schmerzhaft geendet. Der Center aus Wien schied im vierten Viertel vorzeitig aus, nachdem er auf dem Parkett ausgerutscht war. Die erste Diagnose lautete auf eine Verletzung der linken Leiste. Die Kanadier verloren nach einer Aufholjagd 121:122 und erlitten die fünfte Niederlage in Folge bzw. die 20. im Saisonverlauf.

10:22 Minuten waren in der Scotiabank Arena noch zu spielen, als Pöltl in der Verteidigung mit einem Aufschrei zu Boden ging. Nur Sekunden zuvor war der 29-Jährige wieder eingewechselt worden. Er machte sich nach dem Verlassen des Feldes sofort auf den Weg in die Kabine. Der heimische NBA-Pionier bilanzierte mit sechs Punkten, fünf Rebounds, drei Assists und einem Steal in 21:45 Einsatzminuten.

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Aufholjagd nach 16-Punkte-Rückstand

Die Kanadier waren im Schlussabschnitt bereits um 16 Punkte zurückgelegen, ehe sie eine Aufholjagd starteten. Dreimal verkürzten sie auf einen Zähler. Die Wende gelang jedoch nicht mehr. Es habe „einfach zu spät Klick gemacht“, kommentierte Pöltl das 121:122. „Ich musste leider mit Verdacht auf eine Leistenzerrung ausscheiden, die Untersuchungen laufen“, ließ der Wiener zudem wissen. RJ Barrett erzielte 32 Punkte für Toronto und verteilte neun Assists. Gradey Dick verzeichnete 27 Zähler.

Am Donnerstag empfangen die Raptors die Brooklyn Nets. Die New Yorker waren am Montag gegen die Cleveland Cavaliers ohne Chance und verloren 101:130. Cameron Johnson war mit 22 Punkten ihr bester Scorer. Beim NBA-Leader aus Ohio scorten sieben Spieler zweistellig. Für Evan Mobley standen 21 Zähler zu Buche.

In Sacramento führte Nikola Jokic die Denver Nuggets mit seinem zehnten Saison-Triple-Double zu einem 130:129 gegen die Kings. 20 Punkte, 14 Rebounds und 13 Assists wies die Statistik für den Serben aus. Jamal Murray führte die Franchise aus Colorado mit 28 Zählern an. Beim knapp unterlegenen Team aus Kaliforniens Hauptstadt kam De’Aaron Fox auf 29 Punkte.

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