Wirtschaft

Boeing-Chef entschuldigt sich bei Opfern der 737-Max-Abstürze
Boeing-Chef Dave Calhoun hat sich bei einer Anhörung im US-Senat bei Hinterbliebenen von Opfern der beiden Abstürze von Flugzeugen des Typs 737 Max in den Jahren 2018 und 2019 entschuldigt. Bei den Unglücken waren 346 Menschen ums Leben gekommen. „Ich entschuldige mich für das Leid, das wir zugefügt haben“, sagte Calhoun am Dienstag an mehrere im Saal anwesende Hinterbliebene gewandt. Boeing
Datenschutz bei Kindern: US-Behörde mit neuen Vorwürfen gegen Tiktok
Tiktok drohen neue juristische Probleme in den USA. Die Handelsbehörde FTC geht von der Verletzung eines US-Gesetzes zum Datenschutz bei Kindern aus und schaltete das Justizministerium ein. Die aus China stammende Kurzvideo-App bestreitet die Vorwürfe. Die FTC (Federal Trade Commission) machte in der Mitteilung am Dienstag keine näheren Angaben zu den mutmaßlichen Verstößen. Man mache eine solche
Nvidia dank KI-Boom wertvollstes Unternehmen an der Börse
Der KI-Boom hat den Chip-Konzern Nvidia zum wertvollsten Unternehmen an der Börse gemacht. Nvidia kam am Dienstag auf einen Börsenwert von gut 3,33 Billionen Dollar (ca. 3,1 Billionen Euro) und überholte damit den Software-Riesen Microsoft. Nvidia spielt eine Schlüsselrolle für Anwendungen mit Künstlicher Intelligenz (KI). Mit Chipsystemen des Unternehmens wird KI-Software in Rechenzentren trainiert
Initiative will Potenzial in jungen Langzeitarbeitslosen wecken
Sie sind zwischen 18 und 25 Jahre alt, befinden sich weder in Ausbildung oder Trainings noch haben sie einen Arbeitsplatz. Darüber hinaus haben die 15 Teilnehmer im Pilotprojekt „All in One“ (AiO) eines gemeinsam: Sie haben ganz unterschiedliche Bedürfnisse und Problemlagen. Das Projekt basiert auf individueller Betreuung, dafür ziehen gleich mehrere Institutionen an einem Strang. Sie wollen
IV OÖ hat Ideen, wie die Wettbewerbsfähigkeit gesteigert werden kann
Wo drückt den Lenkern der oberösterreichischen Industriebetriebe am meisten der Schuh? Nun, 92 Prozent der mehr als hundert CEO und Firmeninhaber sagten auf der Generalversammlung der Industriellenvereinigung Oberösterreich (IV OÖ) „die Personalkosten“. Auf Platz zwei landete die Teilzeitquote. Dies gab IV-OÖ-Geschäftsführer Joachim Haindl-Grutsch im Vorfeld des Sommerempfangs am 18. Juni
BWB beantragt Geldbuße gegen Brau Union
Die BWB verlangt die Verhängung einer „angemessenen Geldbuße“ gegen die Brau Union. Hintergrund sind von den Wettbewerbshütern festgestellte Verstöße gegen das Missbrauchs- und Kartellverbot, teilte die BWB am Dienstag mit. Die Brau Union sprach gegenüber der APA von einem „grundlegenden Missverständnis“ wonach sie laut BWB ihre marktbeherrschende Stellung missbrauchte, um den Markteintritt

MEISTGELESEN

Österreich verliert weiter an Wettbewerbsfähigkeit
Die internationale Wettbewerbsfähigkeit Österreichs ist weiter zurückgegangen. Im internationalen Ranking der Lausanner Wirtschaftshochschule IMD ist Österreich auf den 26. Rang zurückgefallen, unter 67 bewerteten Ländern. Im Vorjahr hatte es noch Rang 24 gegeben, 2020 war Österreich auf Platz 16 gelandet. Schwacher Trost für Österreich, dass auch Deutschland zwei Plätze verlor und mit Rang
Übernahme im Cateringgeschäft: Gourmet GmbH kauft SV Österreich
Die zur Linzer Lebensmittelgruppe Vivatis gehörende GMS Gourmet GmbH mit Sitz in Wien baut mit dem Kauf der SV (Österreich) GmbH seine Position als Marktführer in der Gemeinschaftsverpflegung in Österreich aus. Vorbehaltlich der Zustimmung durch die Wettbewerbsbehörde übernimmt die GMS Gourmet GmbH hundert Prozent der Geschäftsanteile der SV Österreich GmbH, wie das Unternehmen per Aussendung
Mit 1. Juli ist es offiziell: Aus Knöbl wird AutoFrey Steyr
Vor eineinhalb Jahren hat AutoFrey das Autohaus Knöbl in Steyr übernommen, das bisher als Tochtergesellschaft geführt wurde. Mit 1. Juli wird aus der Knöbl GmbH der sechste Standort der AutoFrey GmbH und wird unter dem Namen AutoFrey Steyr geführt. „Die Voll-Integration des Standortes in Steyr bringt systemtechnische Vorteile und vereinfacht auch die Kommunikation nach außen“, so Josef Roider,
Autokonzern Stellantis ruft eine Million Fahrzeuge zurück
Der Autokonzern Stellantis hat in den USA eine Million Fahrzeuge wegen Probleme bei den Rückfahrkameras in die Werkstätten zurückgeholt. Händler würden die Radiosoftware, die möglicherweise das Kamerabild auf den Displays verhindert, gratis aktualisieren, teilte die US-Behörde National Highway Traffic Safety Administration am Dienstag mit. Betroffen sind Fahrzeuge des Typs Dodge Durango der
APG führt drei tägliche grenzüberschreitende Strom-Auktionen ein
Einige europäische Betreiber von Strom-Übertragungsnetzen und Strombörsen stimmen nun drei Mal täglich ihre Kapazitäten ab und versteigern sie zusammen mit der gehandelten Energie. Dieser seit 13. Juni laufende „Intraday Stromhandel“ soll die Flexibilität und damit die Stabilität und Sicherheit des Stromnetzes erhöhen, teilte der heimische Stromnetzbetreiber Austrian Power Grid (APG) am
FMA: Voest-Untersuchung dürfte mehrere Monate dauern
Die von der Finanzmarktaufsicht (FMA) eingeleitete Sonderuntersuchung rund um die Bilanzschönung bei einer deutschen voestalpine-Tochter dürfte „ein paar Monate“ in Anspruch nehmen. Das sagte FMA-Vorstand Helmut Ettl am Abend des 17. Juni vor Journalisten. Bei der Prüfung der Aufsicht geht es um die Frage, ob die Informationen früher kommuniziert hätten werden müssen beziehungsweise, ob der