Bruckner zeitgenössisch betrachtet: Musikschule Linz präsentiert Auftragswerke

Musikschuldirektor Christian Denkmaier freut sich mit Komponistin Tanja Glinsner (Mitte) und Kulturreferentin Stadträtin Doris Lang-Mayerhofer auf den bevorstehenden Konzertabend. © Stadt Linz

Die Musikschule Linz hat sich etwas Besonderes einfallen lassen, um Bruckner Menschen näherzubringen, die sonst vielleicht nur wenig mit klassischer Musik am Hut haben. So wurden Auftragswerke an fünf zeitgenössische Komponisten vergeben, die sich mit dem Jubilar auseinandersetzen. Die musikalischen Ergebnisse werden am 27. Juni beim Konzertabend der Musikschule Linz im Brucknerhaus präsentiert.

„Mit diesem Konzertabend leistet die Musikschule Linz einen großartigen Beitrag zum Jubiläumsjahr“, zeigt sich Kulturstadträtin Doris Lang-Mayerhofer bei der Präsentation des außergewöhnlichen Projektes am Donnerstag vor der Presse begeistert. Otto Lechner, Kurt Schwertsik, Johanna Doderer und die beiden aus Oberösterreich stammenden Komponistinnen Tanja Glinsner und Julia Lacherstorfer haben jeweils Werke für ein Soloinstrument und das Symphonische Orchester der Musikschule Linz (Leitung: Ingo Ingensand) geschrieben, die im Brucknerhaus unter dem Motto „Anton Bruckner: Traum und Albtraum“ dargeboten werden.

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Als Solisten kommen die aufstrebenden jungen Talente F. Xaver Gumpenberger (Saxophon), Ida Gillesberger (Violine), Samuel Lonsing (Akkordeon), Simeon Körber (Fagott) und Riccarda Fuchs (Orgel) zum Einsatz. Rapperin Yasmo und Ö1-Musikexperte Peter Kislinger moderieren den Abend. Das Projekt steht unter der Patronanz von Dennis Russell Davies.

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