Landwirtschaftsschulen bauen PV-Anlagen und E-Mobilität aus

Employee of a solar panel installation company on the roof

An Oberösterreichs 15 landwirtschaftliche Berufs- und Fachschulen (LWBFS) stehen einige Vorhaben für nachhaltige Energie und Elektromobilität auf dem Plan. In Anbetracht der steigenden Bedeutung von Umweltbewusstsein und erneuerbaren Energien setzen die Schulen verstärkt auf den Ausbau von Photovoltaikanlagen (PV) und die Umstellung ihres Fuhrparks auf Elektrofahrzeuge.

„Mit dieser Strategie unterstreichen unsere landwirtschaftlichen Fachschulen ihr Engagement für Klimaschutz und erkennen auch die zunehmende Rolle der Landwirte als Energiewirte der Zukunft an“, so Agrarlandesrätin Michaela Langer-Weninger.

Photovoltaik: Erweiterung um 250 kWp-Anlagen

Nahezu alle LWBFS sind inzwischen mit einer PV-Anlage ausgestattet. In Summe ergibt das ungefähr 900 Kilowatt-Peak (kWp) auf den Dächern der LWBFS.

„Mit dieser Leistung können etwa 220 Haushalte mit Strom versorgt werden. In den nächsten Jahren wollen wir diese Leistung noch weiter ausbauen“, sagt Langer-Weninger. Für heuer ist eine 100-kWp-Anlage in Lambach geplant. Beim ABZ Altmünster wird der Parkplatz mit einer 150-kWp-Anlage überdacht.

Dazu erweitern die Schulen die E-Ladeinfrastruktur. „Neben den bestehenden E-Ladepunkten in Otterbach sollen 2024 weitere in Schlierbach, Altmünster, Hagenberg errichtet werden“, so Langer-Weninger. Die Fuhrparks der Schulen werden sukzessive auf E-Modelle umgestellt. Aktuell sind vier E-Schulbusse im Einsatz, und es ist vorgesehen, den Fuhrpark jährlich um zwei weitere Elektrobusse zu erweitern.

Landeshauptmann Thomas Stelzer: „Um die Herausforderungen der Zukunft bewältigen zu können, müssen wir technologieoffen jede Chance nutzen. PV-Anlagen auf den Dächern der Landwirtschaftlichen Schulen sind dabei ein Schritt in diese Richtung, die Umstellung auf E-Mobilität ein weiterer. Nachhaltigkeit wird damit in den Schulen nicht nur gelernt, sondern auch gelebt.“

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