Paukenschlag: Greiner-Chef Axel Kühner geht per Jahresende

Einvernehmliche Trennung per 31. Dezember – Noch kein Nachfolger

Axel Kühner (M.) hat das Unternehmen 15 jahre lang geleitet, zuletzt mit Hannes Moser (l.) und Manfred Stanek.
Axel Kühner (M.) hat das Unternehmen 15 jahre lang geleitet, zuletzt mit Hannes Moser (l.) und Manfred Stanek. © Christian Huber

Der langjährige CEO des oberösterreichischen Kunststoffkonzerns Greiner AG, Axel Kühner, verlässt das Unternehmen, wie am Donnerstag überraschend bekanntgegeben wurde. Man werde sich per 31. Dezember einvernehmlich trennen, wobei keine Gründe für den Abgang Kühners genannt wurden.

Kühner leitet seit 2009 das Unternehmen mit 11.600 Mitarbeitern in 34 Ländern. Allein in Oberösterreich beschäftigt das Unternehmen 2250 Mitarbeiter, wobei mit 2180 der überwiegende Teil in OÖ beschäftigt ist.

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In drei Sparten tätig

Greiner ist in den Sparten Packaging (Joghurtbecher), Neveon (Schaumstoffe) und Bio-One (Blutabnahmesysteme) tätig. Aktuell sind neben Kühner im Vorstand Hannes Moser als Finanzer sowie Manfred Stanek, der in der neu geschaffenen Position des COO für die strategische Weiterentwicklung der drei Sparten verantwortlich ist, tätig.

Der Vorstand soll nach dem Abgang Kühners wieder mit drei Personen besetzt werden, heißt es aus dem Unternehmen auf VOLKSBLATT-Anfrage. Auf Suche ist man auch bei Bio-One, bei dem Rainer Pernegger im Sommer das Unternehmen verlassen hat. Auch der geplante Großausbau des Bio-One-Werks in Rainbach ist demnach vorerst auf Eis.

Von Karl Leitner

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