12.000 Heimwerker landeten im Vorjahr österreichweit im Spital

84 Prozent der Unglücksraben sind Männer – Häufig Handverletzungen

In Österreich haben sich im Vorjahr rund 12.000 Personen beim Heimwerken so schwer verletzt, dass sie im Spital behandelt werden mussten. Das sind 33 Personen pro Tag.

„Damit kehren wir zu dem Niveau vor der Corona-Pandemie zurück“, berichtete Johanna Trauner-Karner vom Kuratorium für Verkehrssicherheit (KFV). Betroffen waren zu 84 Prozent Männer, dabei sind 32 Prozent von ihnen ab 60 Jahre alt.

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Diese Gruppe scheint überdurchschnittlich häufig von Verletzungen beim Heimwerken betroffen zu sein. Besondere Vorsicht ist im Keller und Garten geboten. Hier verletzen sich 41 Prozent der Heimwerkenden.

Mehr als die Hälfte der Verletzungen (54 Prozent) betreffen Hände, Handgelenke oder Finger. Füße, Fußknöchel und Zehen werden in 14 Prozent aller Fälle in Mitleidenschaft gezogen.

Nach wie vor sind Ablenkung, Hektik und Unachtsamkeit Unfallursache Nummer eins. Deshalb sollte man für handwerkliche Tätigkeiten immer ausreichend Zeit einplanen und alles in Ruhe vorbereiten. Auch passende Kleidung und festes Schuhwerk spielen eine wichtige Rolle. 85 Prozent der Verletzten trugen 2022 keine Schutzausrüstung.

Dabei ist sie bei der Vermeidung von Schnitt-, Säge-, Stichverletzungen oder Abtrennungen sehr hilfreich. Vorsicht ist auch beim Betreten einer Leiter geboten. Denn von den 26 Prozent der in die Kategorie „Stürze“ fallenden Verletzungen, ist die Leiter häufigster Übelrtäter.

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