Netanyahu spricht vor US-Kongress
Der israelische Regierungschef Benjamin Netanyahu wird am Mittwoch (20.00 Uhr MESZ) vor dem US-Kongress in Washington sprechen. Die Rede vor beiden Häusern des Kongresses wird mit Spannung erwartet - die Beziehungen zwischen den USA und Israel sind wegen der israelischen Offensive im Gazastreifen äußerst angespannt. Die US-Regierung unter Präsident Joe Biden hatte zuletzt verstärkt Druck auf Netanyahu
Biden will Rückzug in Rede an Nation erklären
US-Präsident Joe Biden will sich Mittwochabend (Ortszeit) in einer Rede an die Nation zu seinem Rückzug aus dem Präsidentschaftsrennen äußern. Das kündigte der 81-jährige Demokrat auf der Plattform X an. Die Ansprache aus dem Oval Office ist für 20.00 Uhr Ortszeit (2.00 Uhr MESZ) angesetzt. Biden schrieb, er wolle erklären, was er nun vorhabe und wie er seine Arbeit als Präsident zu Ende
Chefin des Secret Service tritt nach Trump-Attentat zurück
Die Chefin des Secret Service, Kimberly Cheatle, gibt nach dem Attentat auf den früheren US-Präsidenten Donald Trump ihren Posten ab. Das Weiße Haus bestätigte den Rücktritt in einer Stellungnahme. Cheatle war seit dem Schusswaffenangriff im US-Staat Pennsylvania, bei dem Trump verletzt wurde, unter Druck geraten. Ein Schütze hatte vor gut einer Woche bei einer Wahlkampfveranstaltung der Republikanischen
Harris startet mit Rückenwind in den US-Wahlkampf
US-Vizepräsidentin Kamala Harris startet mit Rückenwind als mögliche Ersatzkandidatin für Joe Biden in den Präsidentschaftswahlkampf. Die 59 Jahre alte Demokratin hat laut Schätzungen von US-Medien die Unterstützung von genügend Delegierten der Demokraten, um nach dem Rückzug Bidens als Kandidatin ihrer Partei nominiert zu werden. Zudem gelang es ihr nach Angaben ihres Teams, seit dem Rückzug
WHO-Vertreter „extrem besorgt“ über Polio-Risiko in Gaza
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) warnt vor einer sehr großen Polio-Gefahr im Gazastreifen. „Ich bin extrem besorgt, dass es in Gaza zu einem Ausbruch kommen könnte“, sagte WHO-Vertreter Ayadil Saparbekov in Jerusalem. Das für Kinderlähmung verantwortliche Polio-Virus wurde in Abwasserproben des Kriegsgebietes entdeckt. Bisher sei es noch in keinen Patienten nachgewiesen worden, sagte der
Netanyahu will bei US-Besuch Trump treffen
Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanyahu hat einem Medienbericht zufolge um ein persönliches Treffen mit dem ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump gebeten. Ob das Treffen im Zuge seines US-Besuchs auch zustande kommt, ist ungewiss, da Trump noch nicht zugesagt haben soll, wie „Politico“ berichtet. Fixiert ist dagegen ein Treffen mit US-Präsident Joe Biden und nun auch eines mit

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Secret-Service-Chefin räumt nach Trump-Attentat Versagen ein
Nach dem Attentat auf Ex-Präsident Donald Trump räumt Secret-Service-Chefin Kimberly Cheatle ein Versagen des Dienstes ein - lässt aber viele Fragen unbeantwortet. In einer stundenlangen Anhörung im US-Kongress verwies sie häufig auf laufende Ermittlungen. Rücktrittsforderungen wies Cheatle zurück.Vor allem blieb weiterhin unklar, wie es passieren konnte, dass ein Dach mit direkter Sicht zur
Demokraten versammeln sich nach Biden-Rückzug hinter Harris
Kurz nach dem Ausstieg von US-Präsident Joe Biden aus dem Präsidentschaftswahlkampf haben sich zahlreiche Demokraten hinter Vizepräsidentin Kamala Harris als Ersatzkandidatin versammelt. Am Montag erhielt die 59-Jährige Rückendeckung weiterer einflussreicher Politiker. Auch finanziell läuft es für Harris gut. Binnen 24 Stunden sind 81 Millionen US-Dollar (ca. 73 Millionen Euro) an Spenden eingegangen
Zahlreiche Tote bei israelischem Angriff auf Khan Younis
Bei einem neuerlichen Vorstoß der israelischen Streitkräfte im südlichen Gazastreifen hat es palästinensischen Berichten zufolge viele Tote gegeben. Die Armee habe im Osten der Stadt Khan Younis angegriffen, sagten Augenzeugen. Mindestens 71 Palästinenser, unter ihnen Frauen und Kinder, seien ums Leben gekommen, weitere 200 hätten Verletzungen erlitten, berichtete die palästinensische Nachrichtenagentur
Borrell: Nächster Außenministerrat in Brüssel statt Budapest
Als Reaktion auf das Verhalten des ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán will der EU-Chefdiplomat Josep Borrell ein für Ende August geplantes informelles Treffen der EU-Außenminister statt in Budapest in Brüssel abhalten. Borrell wollte nicht von einem „Boykott“ des Treffens in Budapest reden, da nur der Austragungsort des Treffens verlegt werde, sagte er am Montag bei einer Pressekonferenz
EU-Kommission nimmt belgische AKW-Pläne unter die Lupe
Die EU-Kommission will die geplante Laufzeitverlängerung zweier Atomkraftwerke in Belgien überprüfen. Die Wettbewerbshüter eröffneten hierzu am Montag eine tiefer gehende Untersuchung. Dabei geht es unter anderem um die Frage, ob die von der belgischen Regierung angekündigte Staatshilfe für den französischen Betreiber Engie rechtens ist. Es sei zweifelhaft, ob die Hilfen mit den EU-Wettbewerbsregeln
EU-Innenministertreffen in Budapest überschattet von Absagen
An dem informellen Treffen der EU-Innenminister haben am Montag außer Innenminister Gerhard Karner (ÖVP) auch die Minister aus Luxemburg, Belgien, Slowakei, Niederlande, Italien, Rumänien, Slowenien, Kroatien neben dem Gastgeber Ungarn teilgenommen. Im Vorfeld hatten mehrere EU-Staaten hinsichtlich der Ministertreffen während der ungarischen EU-Präsidentschaft ihren Boykott angekündigt, wie etwa