Michelle Kases

TopTalent Description
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  • 26. August 2021

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TopTalent

Tischtennis

Michelle Kases

Geburtsdatum: 3. März 2005

Verein: Union Vorchdorf

Trainer: Philipp Aistleitner

Erfolge: 1. Platz Österreichische Meisterschaften U18 Doppel und U17 Mannschaft, 2. Platz Top10-Turnier U21

Michelle hat es ihrem zwei Jahre älteren Bruder Andre zu verdanken, dass ihre Begeisterung für Tischtennis geweckt wurde. Nach ihrem Wechsel nach Vorchdorf vor einem Jahr schaffte es die heute 16-Jährige, schon im Bundesliga-Team Fuß zu fassen. Zudem stehen der Österreichische Meistertitel im U18-Doppel sowie in der U17-Mannschaft zu Buche. Nächstes Jahr peilt die St. Oswalderin den U19-Staatsmeistertitel an, langfristig steht der Traum von den Olympischen Spielen ganz oben auf der Liste.

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Der Ehrgeiz kennt keine Grenzen

Zwei Geschwister, eine Leidenschaft: Michelle und Andre Kases haben sich beide dem Tischtennissport verschrieben. Der um zwei Jahre ältere Bruder hat dabei die Begeisterung bei seiner Schwester vor sieben Jahren entfacht. „Er hat schon ein Jahr gespielt, wollte unbedingt mit mir trainieren. Dann hat es mir selbst so gefallen“, erzählte die 16-Jährige.

Andre ist für die St. Oswalderin in erster Linie ein Vorbild, wenngleich ihr Ehrgeiz eine Kampfansage fast schon gebietet: „Ich will ihn sicher auch mal reinhauen.“

Das ist freilich nicht das einzige Ziel in der noch jungen, aber schon höchst erfolgreichen Laufbahn der Mühlviertlerin, die vor einem Jahr nach Vorchdorf gewechselt war und dort in der vergangenen Saison in der Bundesliga-Mannschaft zum Einsatz kam. Nächstes Jahr peilt Kases den U19-Staatsmeistertitel an, langfristig hat sie noch Größeres vor: „Ich glaube, jeder Sportler hat das Ziel, einmal bei Olympischen Spielen dabei zu sein.“

Dafür absolviert die HAS-Schülerin, die sich selbst als sehr ehrgeizig, emotional und auch stur bezeichnet, acht Einheiten pro Woche, vorrangig mit ihrer Trainingspartnerin und Teamkollegin Elena Pöll. Ihre Stärken sieht sie in ihrem Kampfgeist und im druckvollen Spiel, Defizite erkennt Michelle in der Beweglichkeit und Schnelligkeit. Was ihr am Tischtennis so gefällt? „Die langen Ballwechsel, die Atmosphäre. Man ist für jede Aktion selbst verantwortlich, das bringt auch privat etwas.“ Und warum wird Michelle heuer TopTalent? „Es wäre der nächste große Schritt in Richtung Profi-Tischtennis.“