Leon Sommer

TopTalent Description
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  • 20. August 2020

14

TopTalent

Eishockey

Leon Sommer 

Geburtsdatum: 24. Mai 2002

Verein: Black Wings Linz

Trainer: Harald Pschernig

Erfolge: U18-Nationalteam (WM-Quali)
1x EBEL-Kader Black Wings
25 Spiele in der 2. Liga

Schon mit vier Jahren hütete Leon Sommer erstmals das Eishockey-Tor. Dort fühlt er sich bis heute pudelwohl, allen voran, wenn es ums Ganze geht: „Das Penalty Killing taugt mir sehr“, sagt der 18-Jährige. Im vergangenen Jahr absolvierte er 25 Einsätze für die Steel Wings in der Alps Hockey League und durfte sogar beim Gastspiel der Black Wing in Salzburg Erstliga-Luft schnuppern. Langfristig hofft Leon auf ein Engagement in der Schweiz oder in der NHL.



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Die Stimmungskanone im Tor

Eishockey-Keeper Leon Sommer geht mit Startnummer 14 ins Rennen

Als seine Schwester Carmen im Kindergarten zu einem Schnupper-Training eingeladen wurde, musste sie der zwei Jahre jüngere Leonhard Sommer einfach begleiten — zum Glück für den Linzer Eishockey-Sport. Denn 15 Jahre später klopft Leon, wie ihn seine Freunde nennen, bereits laut an die Tür zum Profi-Eishockey an.

Ein „Penalty-Killer“

Ausgerechnet auswärts gegen Salzburg stand der Keeper in der letzten Saison erstmals im Kader der Black Wings Linz. Und auch wenn der 18-Jährige keine Eiszeit bekam, das Erlebnis war zusätzliche Motivation. „Das war richtig cool“, grinst der BORG-Schüler beim Gedanken daran noch immer über beide Ohren.

In Liga zwei, der Alps Hockey League, brachte es Leon bisher auf 25 Einsätze für die Steel Wings. Das Highlight war der 3:2-Sieg im Shoot-Out in Cortina. „Das Penalty-Killing taugt mir sehr“, schmunzelt die Stimmungskanone im Team. „Mit mir kann man immer Spaß haben.“ Warum er sich für das Tormannspiel entschieden hat? „Man hat mehr Verantwortung, kann den Spielern mehr helfen.“ Nachdem er sich bei den Black Wings einmal durchgesetzt hat, will er in die Schweiz, wo „das Tormannspiel einen anderen Stellenwert hat“, oder in die National Hockey League.

Ein weit kurzfristigeres Ziel klingt banal, ist aber für sein Spiel umso wichtiger: „Ich will den Spagat schaffen. Es fehlt nicht mehr viel.“ Vielleicht kann er diesen ja auf der TopTalent-Bühne herzeigen. „Der Sieg beim TopTalent würde mir Extra-Motivation geben, denn es ist ein gutes Gefühl, wenn man weiß, dass viele hinter einem stehen.“